IM INTERVIEW MIT

Hans Jöckel Schlossgaststätte Eremitage Bayreuth

Mit jahrzehntelanger Erfahrung im Gastronomiebereich und großem Organisationstalent führen die Inhaber Angelika und Hans Jöckel zusammen mit Chefkoch Michael Waigel bereits seit vielen Jahren den Gastronomiebetrieb in der Eremitage Bayreuth. Schlossgaststätte, Café Orangerie und das kleine, idyllische Hotel werden mit viel Herzlichkeit sowie Engagement betrieben – und bieten Gästen aus nah und fern einen einzigartigen Service.

OPUS Marketing betreut die Pächter des einmaligen Gastronomie-Ensembles seit mehreren Jahren. Aus dieser Zusammenarbeit entstand Schritt für Schritt der neue Markenauftritt. Warum die Zusammenarbeit so erfolgreich ist, erläutert der Inhaber in unserem Interview.

Hans Jöckel, Schlossgaststätte Eremitage Bayreuth

HANS JÖCKEL, SCHLOSSGASTSTÄTTE EREMITAGE

„Man sieht der Firma an, dass es Profis sind.“

Können Sie sich noch daran erinnern, wie Sie auf OPUS Marketing gekommen sind?

Wir sind durch Fritz Nützel, den wir privat kennengelernt haben, auf OPUS gekommen. Denn wir haben über unsere Werbung gesprochen und daraufhin einen Termin vereinbart, um uns über unseren Auftritt zu unterhalten, Ideen zu sammeln, und uns aufzeigen zu lassen, welche Möglichkeiten uns OPUS bieten kann. Letztendlich hat uns das, was uns OPUS präsentierte, sehr gut gefallen – und so kamen wir zusammen. Das ist jetzt drei Jahre her.

Was wurde bei den ersten Terminen in Angriff genommen?

Wir haben zunächst unser bestehendes Werbematerial gesichtet und die Website analysiert: Wer greift auf sie zu und mit welchen Schlagworten? Anschließend haben wir ein neues Konzept erstellt. Doch das Allererste – und das war mir am wichtigsten – war unser neues Logo. Denn wir sagten: „Wenn wir uns verändern, dann müssen wir uns so verändern, dass es für die Kunden optisch sichtbar ist.“

Was war beim neuen Logo wichtig?

Wichtig war uns, dass es die Eremitage präsentiert – also den Park und die Schlösser hervorhebt – und verdeutlicht, dass wir ein bisschen anders sind als das normale Restau-rant in der Innenstadt. Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass das Logo sehr einfach gehalten wurde und es Farben der Natur wie Brombeere und Grün aufgreift. Und dann haben wir einen sehr starken Wechsel geschafft – zumindest in schriftlicher Form: Wir bezeichnen uns nicht mehr als Schlossgaststätte, sondern als Restaurant. Schlossgaststätte ist zwar immer noch in aller Munde, aber es hat ein Umdenken stattgefunden – analog zum Konzept.

Und in OPUS haben Sie so jemanden gefunden?

Wir haben festgestellt, dass wir die gleiche Sprache sprechen und uns nicht nur auf fachlicher, sondern auch persönlicher Ebene verstehen. Außerdem war mir wichtig, dass OPUS Marketing speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen ausgerichtet ist und schon in vielen unterschiedlichen Branchen Erfahrungen aufzuweisen hat.

Wie ging es dann weiter?

Wir haben anschließend unsere Ziele analysiert: Wo wollen wir hin? Wo wollen wir besser werden? Und was wollen wir nicht mehr haben? Die Eremitage bedient viele Zielgruppen und muss daher gastronomisch eine große Vielfalt abdecken – von den Veran-staltungen der Landesregierung bis zur Verpflegung von Touristen. Wir haben die verschiedenen Sparten mit ihren Stärken und Schwächen betrachtet und definiert, in welche Richtung wir gehen. Was wir bewusst angreifen wollen – zielgruppenorientiert und produktorientiert. Daraus resultierte dann auch ganz bewusst der Aufbau der Homepage und der Printmedien.

Wie lief das Ganze ab?

Hierzu haben wir immer unsere Ideen und Wünsche mit OPUS besprochen. OPUS hat Vorschläge gemacht – und wir haben uns das Schönste herausgesucht. Das hat sehr gut funktioniert. Es gab regelmäßige Treffen und Diskussionen – bis das Endprodukt dann so stand, dass beide Seiten zufrieden waren.

Und was ist aus dieser Zusammenarbeit alles entstanden?

Alles, was wir uns als Ziel gesetzt hatten – und jetzt kommen die nächsten Ideen und Ziele. Es gibt nie Stillstand und es darf auch nie Stillstand geben. Die Maßnahmen mit Priorität A wurden fertiggestellt – der Baum steht sozusagen. Jetzt kommen die „Christbaumkugeln“.

Wie waren die Reaktionen auf den neuen Markenauftritt?

Sehr gut. Wir erhalten sehr viel Lob und Anerkennung für die Homepage, auch im Hinblick auf die Besucherführung. Denn es ist wichtig, dass sich die Leute zurechtfinden. Auch das Logo kam sehr gut an. Obwohl ich hier zunächst ein bisschen skeptisch war, weil es modern und einfach ist. Doch unser Stammkundenbereich hat die Änderung bemerkt und sehr positiv aufgenommen.
Da unser Stammkunde in erster Linie Wert darauf legt, dass das Essen schmeckt, die Dekoration schön aussieht und die Getränke super sind, war es uns wichtig, dass es auffällt. Selbst Kunden, die ihren Geburtstag bei uns feiern wollten, haben es gemerkt: Sie waren schon auf der Homepage und haben sich vorinformiert.

Konnte OPUS Marketing einen Zusatznutzen generieren?

Dieser Nutzen zeigte sich deutlich in der Erarbeitung und Umsetzung einer neuen Unternehmensstruktur. Dies beinhaltete die Neuentwicklung einer Organisations- und Vertriebsstruktur, eines Organigramms sowie die Überarbeitung der Stellenbeschreibungen. Im Unternehmen hat sich dank der neuen Impulse vor allem die Arbeitsweise verändert. Sie ist nun wesentlich strukturierter und effektiver geworden. Der für uns überraschende Mehrwert, den wir aus dem Förderprojekt gewinnen konnten, ist eine neue Basis für die Vertriebsarbeit, wie z. B.  der neue Vertriebsansatz für Medizintechnik. Dadurch  werden unsere Kompetenzen nun unter anderem mittels Printmaßnahmen und Web an die Zielgruppe kommuniziert.

Konnte durch den Web-Relaunch auch tatsächlich das in den Vordergrund gestellt werden, was Ihr wolltet?

Ja, es hat funktioniert. Wir merken dies auch daran, dass gerade im Bereich Hochzeit – was ja ein sehr großer Bereich ist – die Leute auf die PDF-Dokumente im Web zurückgreifen und wir wesentlich weniger E-Mails mit Fragen erhalten. Das war für uns sehr wichtig. Denn um die ganzen E-Mails mit 20 oder 30 Fragen individuell zu beantworten, sitzen wir jeweils eine Stunde und schreiben zwei Seiten. Jetzt fällt die Standard-E-Mail „Bitte rufen Sie uns doch zurück, dann können wir das individuell mit Ihnen besprechen“ immer häufiger weg. Das war ein sehr entscheidender Schritt. Denn eine Hochzeit kann man nicht über ein paar E-Mails besprechen.

Wie waren die Reaktionen der Mitarbeiter?

Die Mitarbeiter waren natürlich das Entscheidendste: Denn sie identifizieren sich mit dem Unternehmen. Wir haben unsere führenden und langjährigen Mitarbeiter komplett in die Auswahl des Logos etc. miteinbezogen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir mit unseren Mitarbeitern zu 80 % „in einer Linie fahren“.

Wie war die Zusammenarbeit mit OPUS?

Super. Denn es gibt für jeden Bereich Ansprechpartner. Man hängt nicht stundenlang in irgendwelchen Warteschleifen – und wenn jemand in der Mittagspause ist, wird zurückgerufen. Es wird sich um den Kunden gekümmert und Ideen werden wahrgenommen. Das ist sehr wichtig. Außerdem hat OPUS ein sehr professionelles Auftreten – und man kann alles sofort vor Ort besprechen. Das Team ist auf Termine immer vorbereitet. Man sieht der Firma an, dass es Profis sind.

Was steht nun als nächstes an?

Jetzt kommen die nächsten Schritte. Wir arbeiten momentan an der Aufgabe, uns im Park und außerhalb besser zu präsentieren. Ein weiterer Faktor, den es bald aufzugreifen gilt, ist die Landesgartenschau 2016, die direkt vor unserer Haustür stattfindet. Hier müssen wir gezielt Werbung machen, um den Besucher auch darauf hinzuweisen, dass gleich hier nebenan einer der schönsten Landschaftsgärten Deutschlands steht. Deshalb wird es bald die nächsten Redaktionskonferenzen geben – oder vielleicht hat OPUS ja auch noch ganz andere Ideen!

Lieber Herr Jöckel wir danken Ihnen für das Gespräch.

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