IM INTERVIEW MIT

Heinz Hien Geschäftsführer, MAJA MÖBEL

MAJA Möbel entwickelt und fertigt Möbel zur Selbstmontage, die Technik, Funktionalität und Design erfolgreich miteinander verbinden. In den Werken Kasendorf / Oberfranken und Wittichenau / Sachsen werden Office-, Media- und Living-Möbel in Groß- und Kleinserie für die größten Möbelhändler der Welt produziert. Seit 2013 fertigt MAJA Möbel auch Leichtbaumöbel, unter anderem für IKEA. 2014 feiert das Unternehmen 50-jähriges Bestehen. Zum Firmenjubiläum entschied sich die Geschäftsleitung für einen umfassenden Marken-Relaunch, der von OPUS Marketing verantwortet wurde. Die neue Marke MAJA Möbel wurde im Januar 2014 im Rahmen der Trend- und Möbelmesse imm cologne erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. OPUS begleitete MAJA Möbel umfassend auf dem gesamten Weg zur neuen Marke.

Heinz Hien, MAJA Möbel

HEINZ HIEN, GESCHÄFTSFÜHRER, MAJA MÖBEL

„Dank der neuen Marke werden wir von einem ganz neuen Kundenkreis wahrgenommen!“

Woher kam der Impuls, die Marke MAJA neu zu gestalten?

Die Hauptgründe liegen in der neuen Ausrichtung unserer Produktpolitik. In den letzten Jahren wurde MAJA zunehmend nur noch in der Sparte Selbstbedienungs-Discountmöbel wahrgenommen und das wollten wir ändern. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, unsere Möbel wieder in den Bereichen „Junges Wohnen“ und dem konventionellen Möbelsegment zu positionieren. Dafür war es nötig, nicht nur die Produkte neu zu gestalten, sondern eine neue, frische Marke MAJA auf den Markt zu bringen, um die neue Unternehmensstrategie auch sichtbar nach außen zu tragen.

Ist es leicht gefallen, sich vom alten Erscheinungsbild zu trennen?

Ganz so leicht ist uns das natürlich nicht gefallen, da unser altes Logo und das gesamte MAJA-Erscheinungsbild eng an die Unternehmensgründung von 1964 geknüpft waren. Wenn man sich an ein Logo so viele Jahre gewöhnt hat, braucht es schon ein wenig Überzeugungskraft, um sich davon zu trennen. Wir haben uns aber dennoch für den großen Schritt der Rundum-Erneuerung entschieden, unter anderem auch deshalb, weil uns das neue Logo absolut überzeugt hat.

Was haben Sie sich von der neuen Marke erhofft?

Unser Wunsch war es, als junge und dynamische Marke wahrgenommen zu werden, insbesondere auf den Messen, auf denen wir unsere Produkte präsentieren. Wir wollten zeigen, dass bei MAJA ein neuer, frischer Wind weht, sich an unseren etablierten Qualitätsstandards aber nichts geändert hat.

Wurden Ihre Erwartungen an den neuen Markenauftritt erfüllt?

Unsere Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt und das freut uns sehr! Als Beispiel kann ich die Messe imm cologne nennen, auf der wir die neue Marke MAJA Möbel zusammen mit OPUS erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt haben. Dort wurden wir nicht nur von vielen Bestandskunden positiv auf unseren neuen Auftritt angesprochen. Ein großer Erfolg waren vor allem die neuen Kundenkontakte, die wir dank des Markenrelaunches knüpfen konnten. Dabei wurde uns oft bestätigt, dass MAJA bisher ausschließlich als Lieferant von SB-Dicountmöbeln wahrgenommen wurde und mit der neuen Marke den Sprung in das Bewusstsein eines neuen Kundenkreises geschafft hat.

Welches Feedback hat Sie zur neuen Marke MAJA Möbel erreicht?

Man kann schon ein wenig stolz behaupten, dass sich die Meldung vom neuen MAJA-Marken- und Messeauftritt wie ein Lauffeuer in der Branche verbreitet hat, sich ein guter Teil unserer Messegespräche um die neue Marke gedreht hat und wir ausnahmslos positives Feedback bekommen haben.

Wie kam die Zusammenarbeit mit OPUS zustande?

Nachdem wir uns für die Überarbeitung unserer Marke entschieden hatten, sind wir mit einigen Agenturen in Kontakt getreten. OPUS hat uns dann sehr schnell davon überzeugt, dass sie die perfekte Partneragentur für uns ist. Wichtig war uns dabei zum einen die Nähe zu unserem Hauptsitz in Kasendorf. Zum anderen wurde uns von Anfang an vermittelt, dass unsere Wünsche im Vordergrund der Zusammenarbeit stehen und uns nicht einfach nur ein starres Konzept übergestülpt werden sollte.

Wie hat Sie die Zusammenarbeit mit OPUS konkret weitergebracht?

Die Markenarbeit von OPUS hat dazu geführt, dass wir von neuen Kundenkreisen wahrgenommen wurden, die uns bis dato keine Beachtung geschenkt hatten. Der neue, freundliche und vor allem offen gestaltete Messestand hat zu einer hohen Besucherfrequenz geführt. Besonders hat uns dabei natürlich gefreut, dass es nicht nur bei guten Gesprächen am Messestand geblieben ist, sondern dass wir im Anschluss auch einige Vertragsabschlüsse im neu akquirierten Kundenkreis verzeichnen konnten. Die Messe war für uns deshalb ein voller Erfolg.

Wie wurde die neue Marke im Unternehmen aufgenommen?

Auch innerhalb des Unternehmens ist die neue Marke mittlerweile angekommen und wird sehr gut akzeptiert. Natürlich braucht es bei so einem Einschnitt ein wenig Zeit, bis man sich voll und ganz mit der neuen Marke identifizieren kann, zumal intern ja auch ein gewisser Arbeitsaufwand mit der Markenumstellung verbunden ist. Und einige kleinere Anpassungen, beispielsweise im Bereich der Geschäftsausstattung, stehen auch noch aus, weil die Messevorbereitungen einfach Vorrang hatten. Aber ich bin mir sicher, dass wir auch noch die letzten kleineren Bereiche erfolgreich in unser neues Erscheinungsbild integrieren werden.

Sollen noch weitere Projekte zusammen mit OPUS realisiert werden?

Es hat bereits Gespräche zum weiteren Vorgehen und der Zusammenarbeit mit OPUS gegeben. Dazu kann ich nur sagen, dass wir mit der bisherigen Arbeit sehr zufrieden waren und dass uns OPUS sicherlich auf unserem weiteren Weg begleiten wird.

Lieber Herr Hien, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Beratungskorb