IM INTERVIEW MIT

Max Schierer jun. Schierer | StilHaus Asustellung

Die Max Schierer GmbH kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Seit 1898 steht das Unternehmen für beste Produkte und Dienstleistungsqualität im Baustoffhandel. Es ist der Baustoffpartner Nummer 1 in der Region.

Um Erfolgreiches in Zukunft noch erfolgreicher zu machen, befasste sich die Max Schierer GmbH mit einer neuen Zielgruppenstrategie. Ein neuer Standort in Straubing sollte sowohl den End- als auch den gewerblichen Kunden ansprechen. In der neuen StilHaus-Ausstellung können Kunden auf 20.000 m² alles zum Bauen, Renovieren und Modernisieren entdecken und erleben. Der Fachmarkt (nicht nur für Profis) bietet alles, was das Herz der gewerblichen Kunden begehrt: hochwertiges Werkzeug, Maschinen und jegliche Art an Zubehör. Mit der Planung und Realisierung des neuen Standorts wurde OPUS Marketing beauftragt.

2 Generationen Schierer auf einem Bild. links Max Schierer jun. (Geschäftsführer), rechts sein Vater Max Schierer sen.

MAX SCHIERER JUN. , GESCHÄFTSFÜHRER MAX SCHIERER GMBH

„OPUS legte uns ein schlüssiges Konzept vor, mit dem Vorteil, dass einfach an alles gedacht wurde.“

Seit wann arbeitet die Max Schierer GmbH mit OPUS zusammen?

Seit 10 Jahren! Wir können also Jubiläum feiern (lacht). Die Aufgabe war damals, Max Schierer als regionale Marke zu etablieren. OPUS entwickelte dazu unseren einheitlichen Markenauftritt, unterstützte uns bei der Organisations– und Standortentwicklung, beriet uns im Rahmen der Vertriebs- und Markenstrategie und vieles mehr.

Zunächst klingt es ungewöhnlich, sich mit einem Bauvorhaben an eine kreative Marketingagentur zu wenden. Warum entschieden Sie sich dennoch für OPUS?

OPUS legte uns ein schlüssiges Konzept vor, mit dem Vorteil, dass einfach an alles gedacht wurde: Beleuchtung, Schulungskonzept für Mitarbeiter, Kommunikationsstrategie, Eröffnungswerbung und und und. Insgesamt ein kompetentes Gesamtpaket mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Selbstverständlich haben wir uns Referenzobjekte angesehen – wie zum Beispiel die Ausstellung von Gebhardt in Hammelburg. Das stärkte unser Vertrauen in OPUS, weil es zeigte, dass die Agentur solche Projekte umsetzen kann.

Natürlich genoss OPUS aufgrund der langen und guten Zusammenarbeit einen Vertrauensvorschuss bei uns. Ausschlaggebend war auch das gute Verhältnis zu Fritz Nützel, dem Geschäftsführer von OPUS. Auf sein Wort kann man sich damals wie heute verlassen.

Wer traf bei Ihnen die Entscheidung für OPUS?

Wir ließen uns das Konzept von OPUS präsentieren und verglichen es mit anderen Angeboten. Das Gesamtpaket von OPUS überzeugte uns letztendlich. Die Entscheidung für OPUS trafen unser Prokurist Josef Schmidberger und ich.

Wie ging OPUS das Projekt an?

Sehr professionell! Auch in der Vorbereitung. Das begann bereits mit der Markt- und Potenzialanalyse für unseren geplanten Standort. OPUS berücksichtigte dabei unser Wettbewerbsumfeld und das Einzugsgebiet. Oder die Standortgestaltung: Hier zeigte man uns den Rundlauf durch die neue Ausstellung in 3D. Insgesamt leistete OPUS viel Vorarbeit.

Wie sah die Idee aus, das umfangreiche Sortiment eines Baustofffachhändlers darzustellen?

Das war eine große Herausforderung. Denn wir müssen in der Ausstellung alle erreichen: den Privatkunden genauso wie Handwerker, Bauträger und Architekten. Deshalb mussten die Abläufe und Kundenwege selbsterklärend gemacht werden. Außerdem war uns klar, dass wir unsere Kunden begeistern müssen mit dem, was wir hier bieten.

Wie werden die Kunden durch die Ausstellung geführt?

Unsere Kunden sind Endkunden und Profikunden. Beide werden durch klar gegliederte Sortimentsbereiche geführt. Der Aufbau der Ausstellung macht das Orientieren leicht. Unsere Besucher finden sich auch ohne Berater zurecht. Das ist schon richtig gut und durchdacht gemacht.

Wie zufrieden sind Sie mit der Umsetzung? Gibt es Dinge, die Sie kritisch sehen? Was hat Sie begeistert?

Das Ergebnis ist toll! Dank OPUS beweisen wir Zielgruppenkompetenz und nutzen die richtigen Produkt- und Zielgruppensysteme in der Ausstellung. Gleichzeitig sind wir mehr als nur eine Ausstellung. Wir müssen unsere Kompetenz in den Baustoffen zeigen. In allen Gewerken von Tiefbau über Hochbau, die Fassade, das Dach usw. Diesen Punkt müssen wir in Zukunft in der Kommunikation besser mit aufnehmen und den Spagat zwischen gewerblichen Kunden und Endkunden schaffen.

Wie liefen die Geschäfte in den ersten Tagen an?

Die Zahlen waren sehr gut! Allein am ersten Wochenende hatten wir 65 Anfragen nur für Fenster. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Jetzt müssen wir die Anfragen ordentlich bearbeiten. Denn wir wollen die Interessenten mit individuellen und qualifizierten Angeboten überzeugen. Das Erstellen der Angebote wird einige Zeit dauern, aber das wird sich normalisieren. Ich hoffe, dass wir weiterhin den Vertrauensvorschuss der Kunden genießen.

Wie reagieren Handwerker und Privatkunden auf die neue Ausstellung (zum Beispiel Verbesserung der Abläufe etc. für Profis)?

Die gesamte Ausstellung wird sehr positiv angenommen. Auch die Erweiterung des Sortiments im Baustoffbereich kommt sehr gut an. Wir haben auch Kunden, die sagen, dass sie gar nicht wussten, dass wir schon in Straubing waren (schmunzelt). Aber das hat sich mit der Eröffnungswerbung und der Präsenz unseres Standortes geändert. Nun werden wir wahrgenommen.

Gibt es Verbesserungswünsche aus Kundensicht oder von Ihrer Seite?

Im Moment gibt es noch Defizite im Profimarkt. Dort haben wir relativ wenig Kunden. Hier müssen wir jetzt in die Werbung gehen, um mehr Kunden zu erreichen. Wir müssen uns attraktiv machen und uns von der Preiswürdigkeit her richtig platzieren. Allen Kunden muss klar werden, dass sie bei uns top Qualität zum ordentlichen Preis bekommen.

Was sagen andere Baustoffhändler zur neuen Ausstellung in Straubing?

Unsere Kollegen haben schon große Augen bekommen. Einer hat mir sogar geschrieben: „Es gibt ein neues Mekka im Baustoffhandel, und das ist Schierer in Straubing. Hier sind neue Maßstäbe gesetzt.“ Das zu lesen, tut natürlich gut und bestätigt unsere Entscheidung.

Es kommen auch Komplimente, die die unternehmerische Entscheidung würdigen, viel Geld in einen neuen Standort zu investieren. Das ringt einigen schon Respekt ab. Möglicherweise hält uns der eine oder andere auch für verrückt, so viel für Schönheit auszugeben. Wobei ich sage, dass es nach wie vor ein Zweckbau ist, der einfach nur aufgehübscht ist.

Gibt es schon konkrete Kundenstimmen zur Ausstellung?

Oh ja, die gibt es, und die überschlagen sich förmlich vor Lob. Sehr schön! Sehr positiv! Einzigartig! Es war höchste Zeit! Tolles Ambiente! Alles wunderbar!

Hier in Straubing gab es solch eine Ausstellung noch nicht. Jetzt liegt es an uns, den Vorschusslorbeeren auch Taten folgen zu lassen und die Kunden mit ihren Anliegen zufriedenzustellen.

Was sagt Ihre Frau zur Ausstellung?

Sie ist mindestens genauso begeistert wie ich. Mit einer Empfehlung an die Frauenwelt als Alternative zum Stadtbummel (schmunzelt). Der große Mehrwert der Ausstellung ist einfach, dass man sich mal richtig für zu Hause inspirieren lassen kann. Meiner Frau gefällt das alles so gut, dass ich zu Hause nun ständig neue Heimwerkeraufgaben bekomme. Aber keine Sorge: Sie krempelt auch gerne die Ärmel hoch und packt mit an.

Herr Schierer jun., vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute!

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