IM INTERVIEW MIT

René Fabian Niersberger Wohn- und Anlagenbau GmbH & Co. KG

„Moved by passion. Inspired by people.“ Das ist der Spirit der Niersberger Group.
Niersberger ist eine internationale Gruppe mit Sitz im mittelfränkischen Erlangen, die im Immobilienwesen und Anlagenbau in Deutschland, Italien und mehreren osteuropäischen Ländern tätig ist.

Dabei setzt die Niersberger Group Wohnbauprojekte für öffentliche Auftraggeber um und leistet im verfahrenstechnischen Anlagenbau einen Beitrag zu nachhaltiger Energiegewinnung. Nachhaltig ist jetzt auch der Markenauftritt der Niersberger Group, wie Geschäftsführer René Fabian im Interview erklärt. Davon profitiert die Group als strukturelles Dach ebenso wie die einzelnen Unternehmensbereiche, die darunter sortiert sind. Getreu dem neuen Slogan entsteht bei Niersberger Leidenschaft für Lösungen durch inspirierte Mitarbeiter.

René Fabian, Niersberger Wohn- und Anlagenbau GmbH & Co. KG

RENE FABIAN, NIERSBERGER WOHN- UND ANLAGENBAU GMBH & CO. KG

„Eine faszinierende Marke, die langfristig erfolgreich ist.“

Wie war die Situation, bevor Sie mit OPUS Marketing zusammen gearbeitet haben?

Ich habe das Unternehmen aus einem Großkonzern heraus übernommen. Man kann sagen, dass es sehr in die Jahre gekommen war – bezogen auf die Firmen-Philosophie ebenso wie auf die inneren Strukturen. Außerdem gab es beispielsweise keine Webseite oder auch Firmenbroschüren, mit denen man vertrieblich hätte arbeiten können. Die interne Zusammenarbeit, aber auch das Bemühen, Kunden zu gewinnen und zu binden, funktionierte einfach nicht mehr richtig. Deshalb war es ein wichtiger Punkt für mich, neue Strukturen ins Unternehmen zu bringen, um in Zukunft vernünftig zusammen arbeiten zu können.

Herr Fabian, haben Sie schon einmal mit Werbeagenturen zusammen gearbeitet?

Ja, das haben wir durchaus. Schon seit einigen Jahren sogar. Allerdings ging es bei diesen Arbeiten eher um kleinere Projekte, und das auch nur in unregelmäßigen Zeitabständen. Ein so umfassendes Konzept wie unsere Neuausrichtung als Marke war jedoch absolutes Neuland für uns alle bei Niersberger.

Wie hat sich die Zusammenarbeit von Niersberger und OPUS denn angebahnt?

Wir konnten Ihre Arbeit bei der Projekt Bauart, einem Unternehmen, das uns nahe steht, beobachten. Das war vor ungefähr zwei Jahren. Diese Referenz hat uns sehr gut gefallen. Als wir uns dann zu einer strategischen Neuausrichtung entschlossen hatten, da hatten wir OPUS natürlich noch auf dem Schirm. Deshalb zogen wir Ihr Unternehmen in Erwägung, als es darum ging, Niersberger als Marke neu auszurichten. Sowohl als übergeordnetes Dach der Group, als auch bei der Unternehmenseinheit Niersberger Wohn- und Anlagenbau. Dieser Schritt stellte für uns ein Schlüsselprojekt für eine strategische Weichenstellung von Niersberger insgesamt dar.

Was hat letztendlich den Ausschlag zugunsten von OPUS gegeben?

Wir haben Ihre Arbeit für die Projekt Bauart begutachtet und konnten uns einen Einblick in Ihre Methodik verschaffen. Da hatte sich OPUS durchaus einen gewissen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Wettbewerbern erarbeitet. Ihr dargebotenes Leistungsspektrum war der ausschlaggebende Punkt für uns, Sie dann auch mit einem umfangreichen Thema unserer Marke zu beauftragen. Vor allem waren wir dann gespannt, als es mit den ersten Workshops endlich losging.

Können Sie sich an das erste Gespräch erinnern, in dem es um sowohl um die Group als auch um die Wohn- und Anlagenbau ging?

Ich habe mich auf das Gespräch gefreut, weil ich jetzt wusste, dass es jetzt endlich losgeht. Es lag mir lange auf dem Herzen, die Themen anzugehen, die wir schon gemeinsam umgesetzt haben beziehungsweise dies noch  zu tun gedenken. Nach dem Gespräch wusste ich allerdings auch: Das wird noch ein langer Weg, den wir vor uns haben würden.

Konnten Sie mit OPUS offene und kreative Diskussionen führen?

Ja, auf alle Fälle. Auch wenn noch nicht abzusehen war, wo die Reise hingeht. Im ersten Gespräch war uns wichtig, dass OPUS verstand, wer wir sind und was wir wollen. Wir mussten eine gemeinsame Verständigungsbasis entwickeln. Wir handeln operativ, Sie handeln kreativ. Es ging immerhin um die Niersberger Group und die Niersberger Wohn- und Anlagenbau, die mir sehr am Herzen liegen. Hier hat sich vor allem Herr Nützel eingebracht und für ein geordnetes Vorgehen gesorgt.

Wie haben Sie die Kommunikation mit OPUS, sei es strategisch oder operativ, empfunden?

Alle Projektbeteiligten hatten einen sehr guten und vor allem konstruktiven Umgang miteinander. Sowohl von Niersberger, als auch von OPUS. Es war auch ein Einfaches, mit Ihnen kurzfristig einen Termin anzuberaumen. Erlangen und Bayreuth liegen ja recht nahe beieinander und sind in einer Stunde Fahrtzeit zu erreichen. Telefonisch und per Mail haben unsere Absprachen sowieso jederzeit reibungslos funktioniert.

Wie ging es mit dem Markenrelaunch weiter?

Die Website war unser strategischer Aufhänger. Für uns alle war ohne großes Nachdenken klar: Wir brauchen einen neuen Webauftritt. Aber dahinter steckte schon von Anfang an der Wunsch, das so umzusetzen, wie wir es jetzt auch getan haben. Das gelungene Logo und der Name stellen dabei eine Weichenstellung dar und verdeutlichen unser Umdenken auch nach außen. Mit OPUS konnten wir uns gegenseitig gute Bälle zuspielen. Das hat uns geholfen, Linien festzulegen und kreative Ziele ins Auge zu fassen. Und da sind Sie schließlich die Profis und nicht wir.

Das war sehr angenehm. Wir haben Themen geliefert und Sie haben Sie aufgenommen. Ihrem ganzheitlichen und strategischen Konzept hat man sehr bald angemerkt, dass Sie wussten, wovon Sie sprachen. Unsere Ziele für Niersberger waren die gleichen: Eine faszinierenden Marke, die langfristig erfolgreich ist. OPUS war der perfekte Sparringspartner, um dieses ehrgeizige Ziele zu erreichen.

Wie empfanden Sie die Branchenkenntnis von OPUS in Ihrem Metier?

Als meine Kollegen und ich ganz am Anfang das Gefühl hatten, vor einer Mammutauf-gabe zu stehen, dann lag das glaube ich auch an unserem Tätigkeitsspektrum. Wir kennen uns mit Wohnbau und verfahrenstechnischen Anlagen zur Energiegewinnung aus. Aber tun andere das auch? Gerade textlich bestand hier die Herausforderung, sich als Außenstehender eine fachspezifische Innenansicht anzueignen. Ich persönlich glaube, es ist einfacher ein gelungenes Logo zu entwerfen als einen Text, durch den das Unternehmen unverfälscht sprechen kann.

Eine Agentur zu finden, die sowohl den Wohnbau als auch den Anlagenbau umsetzen kann, war gar nicht so einfach. Entsprechend habe ich auch großen Respekt vor der gesamten Umsetzung dieses umfangreichen Projekts. So konnte der kreativen Ader Ihrer Kollegen freien Lauf gelassen werden und Sie sind ins Rollen gekommen. Wir wollten dann nur noch bestmöglich inhaltlichen Input liefern, um Ihre Kreativität zu beflügeln.

Wichtiges Ziel für uns war von Anfang an, Sie gut auf diese Reise mitzunehmen…

Sie haben unsere Ideen weiterentwickelt, sie auch mal aus einer anderen Perspektive beleuchtet. Sie haben uns auch mal den Spiegel vorgehalten, natürlich immer bezogen auf Ihren Part, der das entsprechende Thema betrifft. Sei es das Logo, der Claim, oder die konzeptionelle Anordnung gewesen. So haben Sie es uns ermöglicht, Dinge nicht nur durch die subjektive Brille zu betrachten, sondern auch eine differenzierte Sicht auf die Dinge zu gewinnen. Ich bin überzeugt davon, dass sich jeder, der hier mitgewirkt hat, mit Ihnen gut aufgehoben fühlt. Folglich haben Sie unseren Auftritt geschärft. Als die Website dann online gegangen bin habe ich schon einen gewissen Stolz verspürt.

Wie ist denn bisher die Resonanz auf das neue „Niersberger-Gewand“?

Von unseren Mitarbeitern wurde die Seite durchweg positiv aufgenommen. Auch hinsichtlich Strategie und Vision merkt man einen Unterschied zu vorher, wenn man sich unsere Werte täglich auf den Bildschirm  holen kann. Extern merken wir das an mehreren Initiativbewerbungen und Anfragen, die wir wegen Praktika erhalten. Vorher war es für Außenstehende schwieriger einzuordnen, wer wir sind und was wir machen. Das können wir nun einfacher nach außen darstellen. Nun treten die Leute und auch andere Unternehmen aktiv an uns heran. Das ist definitiv ein Sprung im Vergleich zu vorher.

Würden Sie OPUS von diesem Sprung aus-gehend denn weiterempfehlen?

Das habe ich schon getan! Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, empfehle ich
sie gerne weiter, wenn sich die passende Gelegenheit bietet.

Wo wir unser neugewonnenes technisches Verständnis übrigens sofort in die Waagschale geworfen haben. Wo sehen Sie weitere Herausforderungen der Niersberger Group?

Der nächste Schritt ist der erfolgreiche Abschluss des Projekts Wärmetechnik Wilkau-Haßlau. Diesem Unternehmen verpassen Sie einen eleganten Anstrich, der erkennen lässt: Wir gehören zu Niersberger dazu. Da sind wir denke ich gemeinsam auf einem guten Weg und ich freue mich schon auf das Ergebnis.

Lieber Herr Fabian, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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