Clients, 24.02.2026

Im Interview mit Andreas Zippel

Portrait Andreas Zippel / SPD / Opus Marketing
Andi, Personal Branding ist kein Smalltalk. Wie hast du diesen sehr persönlichen Prozess für dich erlebt?

So ein Personal-Branding-Prozess ist natürlich eine sehr persönliche Sache, bei der man über Charakter, Stärken, Schwächen, Selbst- und Fremdwahrnehmung spricht. Und gerade bei so einem sensiblen Thema habe ich mich bei euch so gut aufgehoben gefühlt: respektvoller Umgang, humorvolle Einstiege, professioneller Austausch, Wohlfühlatmosphäre – gerade auch in kontroversen Gesprächen.

Wir haben uns mal digital, mal persönlich vor Ort, mal hybrid getroffen. Wie hat sich diese Mischung für dich angefühlt?

Ich empfand es als angenehm, weil wir das Format an das Thema geknüpft haben. Gerade bei der Entwicklung der Brand war es hilfreich und angenehm, gemeinsam in einem Wohlfühlraum zu sein, wohingegen die eher technischen Besprechungen bequem von Hause aus zwischen Terminen gemacht werden konnten. Eine angenehme Flexibilität!

Wir haben viel darüber gesprochen, was dich als Mensch ausmacht, welche Werte du vertrittst. Gab es dabei einen Moment, der dich besonders ins Nachdenken gebracht hat?

Ich hatte davor keine Angst, da ich ein offener Mensch bin, aber doch einigen Respekt. Schließlich hat jeder Mensch seine eigene Selbstwahrnehmung, die nicht unbedingt von anderen geteilt wird. Aufgrund der Wohlfühlatmosphäre und der professionellen Herangehensweise, alles offen ansprechen zu dürfen, hat sich meine anfängliche Zurückhaltung doch recht schnell gelegt. Es gibt kein Richtig oder Falsch, wenn man sich selbst reflektiert – sondern nur unterschiedliche Wahrnehmungen, denen man sich bewusst sein muss.

Als wir dir die fertigen Texte für deine Personal Brand präsentiert haben: Was ging dir da durch den Kopf?

Vor diesem Treffen dachte ich mir, es wird ein wenig wie bei der Wahrsagerin: Ich bekomme jetzt vielleicht generische Texte, die auf viele engagierte Menschen zutreffen können. Aber als wir dann durch die Texte gegangen sind, bekam ich sofort das Gefühl, dass mir jemand wirklich zugehört und meine Wahrnehmung bewusst verarbeitet hat. Die Wahrsagerinnen dieser Welt können sich warm anziehen, würde ich sagen.

Yeah!

Zu sehen, wie die ganzen Puzzleteile – von den Texten, den Slogans, den Farben, ­
der Wirkung der Bilder
bis hin zum Gesamtdesign – zusammen ein Bild ergeben,
das so selbstverständlich
wirkt, hat mich sehr
fasziniert und gefreut.

 

Andreas Zippel
2. Bürgermeister von Bayreuth

Authentizität ist schnell behauptet. Was bedeutet sie für dich? Und woran hast du gemerkt, dass wir dich wirklich ehrlich beschrieben haben?

Es gibt immer zwei Ebenen. Erstens: Welche Persönlichkeit, welche Werte hat jemand? Und zweitens: Wie bewerte ich diese? Ich finde, man merkt, dass ihr mich beschreiben wolltet, wie ich in Kombination aus Selbst- und Fremdwahrnehmung tatsächlich bin. Und nicht, wie ich sein möchte. Kein dauerhaftes Lob, kein Bauchpinseln, sondern eine ehrliche und individuelle Beschreibung meiner Personal Brand. Zu sehen, wie die ganzen Puzzleteile – von den Texten, den Slogans, den Farben, der Wirkung der Bilder bis hin zum Gesamtdesign – zusammen ein Bild ergeben, das so selbstverständlich wirkt, hat mich sehr fasziniert und gefreut.

Beim Brand Design hatten wir ein paar farbliche Vorgaben. Gleichzeitig wollten wir deine persönliche Handschrift einbringen. Hat dieser Balanceakt für dich funktioniert?

Das ist ein schmaler Grat. Einerseits bewegt man sich in der Politik immer als Repräsentant seiner Partei, ihrer Grundwerte, ihrer Gestaltung und ihrer Wirkung auf Dritte. Andererseits geht es in der Kommunalpolitik doch sehr stark um Persönlichkeiten, die ganz nah am Menschen vor Ort sind. Ich finde, dass wir einen sehr schönen Weg gefunden haben, meine Partei und ihre Grundüberzeugungen als Fundament meiner Personal Brand herauszuarbeiten. Politik wird immer durch Menschen mit Überzeugungen gemacht – und ihr habt dem Menschen und seinen Ansichten eine ehrliche und passende Gestaltung verliehen.

Die Brand steht, die Website ist live. Wie fällt das Feedback bisher aus?

Das kann ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht sagen: bislang durchgehend positiv. Man lobt das professionelle Layout, den ganzheitlichen Ansatz und vor allem das Rauskitzeln meiner Persönlichkeit. Es macht einfach Spaß, wenn man sich im Auftritt nicht verstellen muss, sondern ehrlich und authentisch sein darf.

Wenn du an unsere Zusammenarbeit denkst: Gibt’s einen Moment, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Da kommt mir eine Situation aus dem zweiten Workshop in Erinnerung. Als wir ganz am Schluss in den Ideen-Pool eingetaucht sind und Resi mit dem größten Vergnügen den Slogan „zipp, zipp, hurra!“ gerufen und in herzhaftes Lachen ausgebrochen ist. So viel Freude und Vergnügen hat man selten in einem Meeting. Ansteckungsfaktor: einhundert!

Opus Marketing in Bayreuth / Agentur / blaue Unterstreichung

Danke für das Interview, Andi!

Opus Marketing / Kundeninterview / Icon mit Herzhänden

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Teresa Wilterius

Senior Project Manager
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t.wilterius@opus-marketing.de
Laptop Icon mit Gesicht hält einen Herzluftballon in der Hand; Ansprechpartner Career bei Opus Marketing
Teresa Wilterius von Opus sitzt vor einem Baumstamm; People; Branding-Agentur Bayreuth
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