Interview mit

Susanne Becker / Senior Art Director

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Unsere Sportskanone liebt Functional Training und Hindernisläufe. Und wenn sie gerade nicht durch den Matsch rennt, schlendert sie für OPUS durch den Baumarkt. Nur in Gedanken versteht sich. Und immer auf der Suche nach den besten Ideen für ihre Holz- und Baustoffkunden.
Am schönsten finde ich, wenn sich die Begeisterung für meine Arbeit direkt im Gesicht des Kunden widerspiegelt.

1. Wie bist Du zu OPUS gekommen?

Auf OPUS bin ich durch eine Bekannte aufmerksam geworden, die zu dieser Zeit in der Agentur gearbeitet hat. Ich hatte meine Ausbildung bereits in einer anderen Agentur begonnen, habe mich dann aber entschieden noch im ersten Lehrjahr zu OPUS zu wechseln. Im Anschluss an meine Ausbildung wurde ich als Junior Art Director übernommen. Nach kurzer Zeit konnte ich mich als Art Director einbringen und habe dann 2017 die Beförderung zum Senior AD angenommen.

2. Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Senior AD aus? Wo liegen die täglichen Herausforderungen?

Puhh … ich würde sagen kunterbunt. Neben der Entwicklung komplexer Strategie- und Kreativkonzepte unterstütze ich unsere Junioren im Handelsteam bei ihren Aufgaben und helfe ihnen, sich weiterzuentwickeln. Dazu kommt meist noch das eine oder andere Team- und Kundenmeeting. Die größte Herausforderung bei meiner täglichen Arbeit ist es aber, den Kunden immer wieder aufs Neue zu begeistern. Dafür braucht man gute Inspirationsquellen, die ich in meiner Freizeit genauso finde wie im Austausch mit Kollegen.

3. Wie siehst Du Dich selbst? Als Kreative? Als Werberin? Als Gestalterin? Als Beraterin?

Am besten trifft es wahrscheinlich „beratende Kreative“. Beratungskompetenz ist für mich genauso wichtig wie Kreativität. Unsere Kunden haben oft das Problem, dass sie zu sehr durch ihre Branchenbrille schauen und wir sie sanft aber bestimmt auf neue Blickwinkel aufmerksam machen müssen. Daher brauche ich ein Gespür für die Probleme meiner Kunden, strategisches Denken und den Mut, kreativ ungehorsam zu sein – mein Rezept für erfolgreiche Strategien im Handelsmarketing.

4. Wolltest Du immer schon in einer Werbe-/Marketingagentur arbeiten?

Eigentlich nicht. Meine berufliche Laufbahn habe ich mit einer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester begonnen. Dabei wurde mir allerdings recht bald klar, dass mir der soziale Bereich zwar liegt, ich für mich persönlich aber noch nicht die richtige Herausforderung gefunden hatte. Mit der Entscheidung, als Mediengestalterin in die kreative Richtung zu gehen, kam dann letztlich auch der Wunsch, in einer Marketingagentur zu arbeiten. Heute weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, weil ich mich in meinem Beruf sehr wohl fühle.

5. Was magst Du an Deinem Job besonders? Was am wenigsten?

Am schönsten finde ich, wenn sich die Begeisterung für meine Arbeit direkt im Gesicht des Kunden widerspiegelt. Dieser Moment, der bestätigt, dass man die Erwartungen übertroffen hat, ist wirklich toll. Natürlich kann es auch vorkommen, dass Ideen verworfen werden und man noch einmal von Neuem beginnen muss. Dann fallen die Arbeitszeiten, abhängig vom Projektverlauf, auch mal länger aus. Allerdings zeigt das Ergebnis dann oft auch, dass es sinnvoll war, die eigenen Ideen und Entwürfe noch einmal zu hinterfragen und zu überarbeiten.

6. Was magst Du an OPUS? Worauf freust Du Dich, wenn Du morgens zur Arbeit fährst?

Was ich an OPUS sehr schätze ist das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, und dass ich die Chance bekomme, mich weiterzuentwickeln. Außerdem freue ich mich immer wieder auf die Zusammenarbeit in meinem Team und den Spaß, den wir bei der Arbeit haben.

7. Was war das Lustigste/Ungewöhnlichste/Schrägste, was du bei OPUS bisher erlebt hast?

Da ist mir eine Geschichte im Gedächtnis geblieben, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt. Ich hatte zusammen mit meinem Team und unserer Geschäftsführung einen Termin beim Kunden. Der Besprechungsraum, in dem das Meeting stattfand, sah beeindruckend aus, weil die Wände fast ausschließlich aus Glas waren. Ein Umstand, der unserem Chef dann leider zum Verhängnis wurde, als er sich seinen Weg durch eine der Glasscheiben, anstatt durch die Tür, bahnen wollte. Zum Glück ging alles gut aus und er konnte herzlich über sich selbst lachen. Und ehrlich gesagt war ich auch ein wenig erleichtert, weil so etwas sonst meistens mir passiert.

8. Wie verbringst Du Deine Freizeit am liebsten?

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meinen Freunden und meiner Familie. Außerdem bin ich gern draußen in der Natur und power mich beim Sport aus, um neue Energie zu tanken – quasi die perfekte Mischung aus Gemütlichkeit und Action.

Danke, Susanne… weitermachen!