STATEMENT

Jürgen Lenkeit, Texter

20 Bücher im Schnitt. Und jede Menge Krimileichen im Keller. Das ist viel, sogar für einen Texter. Und wenn er mal nicht liest? Dann pflegt er seine zweite Leidenschaft, das Laufen. Die gibt ihm die nötige Energie, um textsicher im Agenturalltag zu glänzen.

Jürgen Lenkeit | Text & Konzeption
Jürgen Lenkeit | Text & Konzeption

1. Wie bist Du zu OPUS gekommen? Wie sieht Dein bisheriger Werdegang aus?

Ich habe in Bamberg Soziologie studiert, hatte aber durch verschiedene Praktika schon vor und während meines Studiums einen engen Bezug zu Themen wie Kommunikation, PR und Textarbeit. Auf OPUS bin ich dann durch eine Stellenanzeige aufmerksam geworden. Für mich war dieser Job besonders attraktiv, weil er die logische Fortsetzung meiner bisherigen Tätigkeit und Interessen darstellt und mir viel Potenzial zur Weiterentwicklung bietet.

2. Wolltest Du immer schon in einer Werbe-/Marketingagentur arbeiten?

Diese Frage mit einem „Ja“ zu beantworten wäre eine glatte Lüge, das gebe ich offen zu. Allerdings haben mich Themen wie Kommunikations- oder Medientheorie schon während des Studiums sehr interessiert. Außerdem habe ich komplexe Dinge immer schon gerne so dargestellt, dass sich auch Außenstehende darin wiederfinden können. Die Idee, beruflich in den Bereich Text oder PR zu gehen, kam dann verstärkt während meiner Praktika, unter anderem in der Unternehmenskommunikation eines größeren Mittelständlers. Bei OPUS habe ich die Chance ergriffen, den Spaß an der Textarbeit im Agenturumfeld zu verwirklichen.

3. Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Texter aus? Wo liegen die täglichen Herausforderungen?

Mein Arbeitsalltag ist eine Mischung aus laufenden, längerfristigen Projekten und kurzfristigen Aufgaben, die in wenigen Tagen abgeschlossen sein müssen. Das können kurze Flyer-Texte oder ausführliche Exposés, z. B. für die Immobilienbranche, sein. Es kommt eben immer darauf an, welcher Bedarf gerade beim Kunden besteht. Je nach Projekt arbeite ich mich dann in die Materie ein. Dazu gehört in erster Linie das Sichten und Aufarbeiten der Informationen, die vom Kunden kommen. Dazu gehört aber auch die Recherche im Internet, um die Produkte, Prozesse und Leistungen des Kunden sowie seine Marktstrategie nachvollziehen und besser verstehen zu können. Die Herausforderung liegt darin, sich vom einen Moment auf den nächsten schnell in ein anderes Thema reindenken zu können. Außerdem kommt es unter Zeitdruck manchmal vor, dass ich ein Projekt zugunsten eines anderen unterbrechen muss, damit dieses zügig abgeschlossen werden kann.

4. Was sagst Du zu dem Vorurteil: Texten kann jeder, der die deutsche Rechtschreibung beherrscht.

Als Texter sollte man die deutsche Rechtschreibung beherrschen, keine Frage. Diese Fähigkeit ist aber noch keine Garantie dafür, zu spüren, was ein Kunde ausdrücken will und wohin er möchte. Eine korrekte Interpunktion ist das eine, gutes Themenverständnis und eine schlüssige Zielgruppenansprache stehen auf einem ganz anderen Blatt.

5. Was magst Du an Deinem Job besonders?

Mir gefällt besonders, dass ich mit vielfältigen Themengebieten zu tun habe. Was außerdem richtig viel Spaß macht, ist die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen aus der Grafik. Wenn wir Bild und Text am Bildschirm zusammenbringen, entstehen für unsere Kunden tolle Ergebnisse.

6. Was magst Du an OPUS? Worauf freust Du Dich, wenn Du morgens zur Arbeit fährst?

Ich freue mich darauf, zusammen mit meinen Kollegen spannende Konzepte zu entwickeln. Manchmal passiert es, dass ich nach Feierabend zu Hause noch die eine oder andere Idee habe, die ich dann am nächsten Tag mit meinen Kollegen Schritt für Schritt ausarbeite. Dann feilen wir gemeinsam solange an unserem Konzept, bis wir so zufrieden sind, dass wir es unseren Kunden präsentieren wollen. Unser Ziel ist es, in Verbindung von Text und Design eine zentrale Botschaft zu generieren. Das kann nur in einem gemeinsamen Kreativ- und Arbeitsprozess funktionieren, den ich bei OPUS sehr schätze.

7. Wie verbringst Du Deine Freizeit am liebsten?

An den Wochenenden oder nach Feierabend versuche ich, regelmäßig laufen zu gehen. Außerdem gibt es eigentlich immer ein Buch, das ich gerade lese. Meistens sind das Romane aus dem deutschen Sprachraum oder aus der englischen und amerikanischen Literatur. Ab und zu, wenn ich etwas mehr Zeit habe, lese ich auch mal einen Klassiker. Insgesamt komme ich im Jahr wohl auf rund 20 bis 25 Bücher.

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