Von der Vinyl-Liebe eines Digitalen

Ob wir eigen sind? Na klar! Und das ist doch auch gut so, oder? Also wir nehmen das als Kompliment. Wie eigen wir sind, zeigt sich an jedem einzelnen OPUSianer. Heute dreht sich der ganze Turm um Philipp Weidinger. Bei ihm drehen sich nämlich gerne die Schallplatten um sich selbst. Der Projektleiter im Bereich Digital hat ein kleines Faible für Vinyl entwickelt. Im Gespräch mit einem Digi, der dann doch nicht immer digital unterwegs ist.

1. Wer auf Vinyl steht, ist vermutlich auch großer Musikfan. Auf welchen Musiker stehst du?

Puh, sehr schwere Frage, weil ich mich nur schwer auf einen bestimmten Musiker oder Band festlegen kann. Dafür kann ich zu vielen Genres und Musikern etwas abgewinnen. Generell höre ich viel Indie, Alternative, Soul, Funk und das Ganze gerne auch mit Electro-Einflüssen. So wirklich kann ich nur nichts mit Reggae anfangen.

2. Sammelst du die Platten auch, die dir gefallen?

Meine Schallplattensammlung wächst, gedeiht und wirkt sich ziemlich negativ auf den Kontostand aus (lacht). Aktuell bin ich bei etwa 300 Platten. Da ist aber noch gut Luft noch oben. Der Anteil der gebrauchten Platten ist relativ gering, da ich mich meistens dann doch eher für neue Künstler oder Bands entscheide. Teure Special-Editions oder Sammlerstücke habe ich nur ganz wenige. Ich höre die Platten tatsächlich ausgiebig und sie sollen ja nicht nur eingeschweißt als Deko im Regal verstauben, um sie vielleicht mal irgendwann gewinnbringend verkaufen zu können. Auch beim Plattenspieler und Equipment gehe ich gerne den modernen Weg.

3. Zu welchen Gelegenheiten werden die Schallplatten rausgeholt?

Platten hören geht immer – zumindest wenn man zuhause ist. Anders wird das logistisch natürlich kompliziert (lacht). Am liebsten höre ich Platten direkt nach der Arbeit an, zum Kochen oder bei Besuch von Freunden. Das funktioniert als Hauptbeschäftigung genauso wie als Hintergrundmusik. Generell ist es einfach schön, wenn man in Zeiten von Streaming und Co. eine Platte bewusst aussucht und die Musik dann auch aufgrund der Wiedergabequalität ganz anders wahrnimmt.

4. Was sagst du: passen Konzentration bei der Arbeit und Musik für dich zusammen?

Ganz klares Jein. Wenn ich die Musik mag, dann lenkt sie mich ab. Ist es aber Musik, die mich aus welchen Gründen auch immer langweilt, blende ich das ohnehin größtenteils aus.

5. Wie verbringst du deine Freizeit ansonsten gerne?

Zum Ausgleich zum vielen Sitzen in der Arbeit spiele ich Tennis im Verein. Ansonsten sehe ich gerne Filme und Serien oder zocke auf einer meiner Konsolen. Gitarre spiele ich auch gerne, aber ich finde nicht mehr regelmäßig die Zeit und Geduld dazu.

6. Wir haben ja neun Prinzipien, nach denen wir arbeiten und handeln. Welches davon ist deins?

»Stay hungry!« Ganz klar. Ich bin immer hungrig und besonders gerne esse ich Pizza. Aber auch in Bezug auf die Arbeit trifft das Prinzip sehr gut zu. In den digitalen Medien ist es sehr wichtig up to date zu bleiben, da sich die Anforderungen an Websites oder Google und Co. ständig ändern. Ohne einen Wissenshunger nach neuen digitalen Entwicklungen und Produkten, kann man in meinem Bereich seine Arbeit nicht ordentlich ausüben und auch den Kunden nicht zufrieden stellen.

Danke, Philipp … weitermachen!