Wäschetraum Kulmbach verkauft bereits seit 1998 Lingerie und Dessous. Aufgrund der Corona-Maßnahmen musste das Geschäft zeitweise schließen. Um nach der Wiedereröffnung den Vertrieb bestmöglich und schnell wieder anzukurbeln, wandte sich die Inhaberin, Gudrun Stübinger, an OPUS Marketing.

Wie geht Werbung in Krisenzeiten? Senior Projektleitung Amelie Pistor weiß es.

Welche Maßnahmen habt ihr ergriffen und warum?

Um Wäschetraum Kulmbach auch während des ersten Lockdowns in den Köpfen der Kundinnen und Kunden präsent zu halten, schalteten wir eine Google-Ad-Kampagne und führten einen Newsletter ein, der Kundinnen regelmäßig über Angebote, Öffnungszeiten und mehr informiert.

Was ist eine Google-Ad-Kampagne überhaupt, wann wird sie angewandt und für wen rentiert es sich?

Google Ads sind bezahlte Anzeigen in der Suchmaschine Google. Gerade im Gegensatz zur klassischen Printwerbung in regionalen Zeitungen kann eine Ad-Kampagne eine viel größere Reichweite erzielen und das für einen viel geringeren Preis. Zudem werden die Anzeigen nur für die Kundinnen ausgespielt, die tatsächlich einen Bedarf haben und auch im regionalen Einzugsbereich des Geschäftes liegen. Die Werbung wird also viel gezielter platziert.

Wie seid ihr an die Google-Ads-Kampagne rangegangen?

Ganz am Anfang stand eine ausführliche Keywordrecherche: Nach welchen Begriffen suchen die Kundinnen? Dabei ist uns aufgefallen, dass zwar nach »BH kaufen« gesucht wird, wir hier aber mit den großen Ketten konkurrieren. Zudem trifft dieser Bereich nicht den Fokus von Wäschetraum Kulmbach. Wir haben also umgedacht und versucht, eher die Bedürfnisse der Kundinnen zu adressieren, zum Beispiel mit Keyword-Kombinationen wie »BH drückt« oder »BH-Größe berechnen«.

Die Kampagne lief über zwei Monate und da die Performance der Anzeigen sensationell war, verlängerten wir sie auf drei Monate. Es freut uns immer wieder, wenn wir sehen, dass Maßnahmen Früchte tragen. Egal, ob in Industrie, Immobilienbranche oder wie hier im stationären Handel.

Wie hat sich gezeigt, dass die Kampagne tatsächlich erfolgreich war?

Das hat sich zum einen im täglichen Geschäft gezeigt: Seit Kampagnenstart hat Wäschetraum Kulmbach viele Neukundinnen gewonnen. Diese Kundinnen suchten nach einem Ansprechpartner für genau die Probleme, die wir in den Ads bespielt hatten, zum Beispiel »richtige BH-Größe ermitteln«. Als Kundinnen gefragt wurden, wie sie auf Wäschetraum Kulmbach gekommen sind, antworteten sie, dass sie von Google darauf aufmerksam gemacht wurden. Zum anderen überwachen wir bei OPUS standardmäßig alle unsere Ads-Kampagnen, um sicherzustellen, dass diese erfolgreich sind. Auch im Reporting haben uns die Zahlen überzeugt und uns somit noch einen weiteren Beweis geliefert, dass die Kampagne funktioniert.

Die zweite Maßnahme war ein Newsletter. Wie wurde dieser um- und eingesetzt?

Um bestehende Kundinnen von Wäschetraum Kulmbach zu erreichen, wurde zudem ein Newslettersystem eingerichtet. Der Newsletter wurde im Corporate Design des Unternehmens erstellt. Angelegt wurde er so, dass er auch in Zukunft selbst befüllt und versendet werden kann. Aktuell verschickt Frau Stübinger den Newsletter eigenständig und bewirbt darin neue Ware oder Aktionen – dank unserer Vorlage im einheitlichen und professionellen Look.

Was heißt das genau?

Der Newsletter kann jetzt beispielsweise zur Bewerbung von Aktionen (beispielsweise Sommer- oder Winteraktion) versendet werden und die bestehenden Kundinnen direkt ansprechen.

Hat das auch schon Erfolge gebracht?

Auf jeden Fall: Über die Google Ads wurden gezielt Neukundinnen erreicht. Der Newsletter ist vor allem auf Bestandskundinnen fokussiert. Vor allem in der Coronazeit hat sich der Newsletter bewährt: Getroffene Hygieneregelungen konnten kommuniziert werden und nahmen den Kundinnen die Angst vor einem Besuch im Laden. Bestandskundinnen, die schon länger nicht mehr vor Ort waren, haben sich aufgrund des Newsletters direkt gemeldet. Die Aktion war somit ein voller Erfolg!

Und das sagt Gudrun Stübinger dazu: 

»OPUS konnte uns in einer schweren Zeit mit gezielten Maßnahmen schnell helfen. Was uns begeistert hat, war das tolle Kosten-Nutzen-Verhältnis und dass wir die Maßnahmen nun selbstständig weiterführen können.«