Im Interview mit Gabriele Clauss, VVO | OPUS Marketing
Interview mit

Gabriele Clauss / Leiterin Marketing

OPUS Marketing / Kundeninterview / Gabriele Clauss VVO
Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ist neben dem Verkehrsverbund Vogtland (VVV), dem Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS), dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) und dem Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) einer von fünf Verkehrsverbünden in Sachsen. Der VVO und die zwölf mit ihm kooperierenden Verkehrsunternehmen bieten modernen Nahverkehr für Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste der Region. Mit Bussen, Straßenbahnen, Nahverkehrszügen und Fähren befördern die Unternehmen jährlich mehr als 220 Millionen Fahrgäste auf über 300 Linien zwischen rund 3.800 Haltestellen.

Der VVO hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs so einfach wie möglich zu gestalten. Er verbessert die Anschlüsse zwischen Bus und Bahn, sorgt für ein einheitliches Tarifsystem, verständliche Informationen und kundenfreundlichen Service. OPUS Marketing hat in den letzten Monaten die Kommunikation zur Einführung des BildungsTickets begleitet, das Anfang Juli offiziell vorgestellt und aktiviert wurde.
Unser Fazit? Die Erarbeitung der Kampagne zum BildungsTicket lebte auch von den neuen technischen Möglichkeiten, mit schnellen Teams-Abstimmungsrunden, an denen jederzeit alle Projektpartner teilnehmen konnten.

Wir haben für die grafische, digitale und textliche Umsetzung des BildungsTickets zusammengearbeitet. Wie ist es dazu gekommen und was hat Sie von OPUS Marketing überzeugt?

Wir hatten bereits mit Gunnar Mothes bei der JugendTicket-Kampagne, die das FerienTicket, das AzubiTicket und das SchülerFreizeitTicket beinhaltete, zusammengearbeitet. Und wir wollten, dass unser neues BildungsTicket die gleiche Handschrift und Tonalität in der Zielgruppenansprache trägt. Deswegen sind wir einfach auf ihn zugegangen, gerade weil das Projekt auch unter Termindruck stand und wir auf diese positive Zusammenarbeit zurückgreifen wollten. Durch Gunnars Agenturwechsel sind wir zu OPUS Marketing gekommen. Normalerweise suchen wir sehr regional, da wir die Nähe zur Agentur bevorzugen – um Reisekosten und Wege zu minimieren. Das war ein Vorteil der neuen Remote-Arbeitsweise in der Corona-Zeit: Wir konnten solche Distanzen überbrücken.

Welche Projekte wurden seit dem Pitch gemeinsam realisiert?

Aktuell läuft noch unser Brand-Portal-Projekt. Da in Sachsen mehrere Verbünde an landesweiten Projekten wie den JugendTickets oder den Plus- und TaktBussen zusammenarbeiten, müssen wir auf die gleichen Daten zugreifen. Dafür haben Sie uns das Brandportal empfohlen, auf dem wir Dateien bündeln können. Somit haben alle denselben Zugriff und kein Verbund nimmt die Funktion eines Dienstleisters ein. Außerdem werden noch unsere GoogleAds durch OPUS betreut.

Wie sieht die Nachfrage seit dem Start des Bildungstickets am 1. August aus? Inwiefern entspricht sie den Erwartungshaltungen von Freistaat und Verbünden?

Im Juli konnten sich die Kunden für das BildungsTicket anmelden. Im ersten Monat wurden bereits 40.000 Tickets beantragt. Für den Schulstart 2021/22 sogar schon fast 59.000! Wir haben circa 120.000 Schülerinnen und Schüler im Verbundgebiet des VVO, das ist folglich ein sehr hoher Anteil. Insgesamt rechnen wir mit einer Nachfrage von 70.000.

Welche Rolle spielen Verkehrsverbünde in Bezug auf Bildung heute und auch in Zukunft Ihrer Meinung nach?

Hinsichtlich der Bildung ist sicherlich im Vorschulalter das Thema Verkehrserziehung wichtig. Da arbeiten wir auch mit den Verkehrsunternehmen zusammen, damit Kindergartenkinder eine Art Verkehrserziehung erhalten. Fragen wie »Wie fahre ich mit dem Bus, wie verhalte ich mich an der Haltestelle, wie verhalte ich mich im Bus?« werden in der Schulung auf spielerische Art beantwortet. Wir als Verbünde sehen uns in der Rolle des Mobilitätsdienstleisters. Wir schaffen die Rahmenbedingungen mit einem einheitlichen Tarifangebot in den jeweiligen Verbünden: Mit dem BildungsTicket für die Schülerinnen und Schüler, dem AzubiTicket während der Ausbildung bis hin zum Semesterticket decken wir das gesamte Spektrum ab.

Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit OPUS Marketing bezüglich Projektablauf und standortübergreifender Betreuung aus Dresden und Bayreuth beurteilen?

Da fünf Verkehrsverbünde an dem Projekt beteiligt waren, stellte die Zusammenarbeit über die Distanz und ohne persönliche Termine schon eine Herausforderung dar. Diese Hürde wurde seitens OPUS gut gemeistert, indem zunächst Kennenlernrunden mit den Projektverantwortlichen Gunnar Mothes und Flo Nützel und später auch mit den anderen Mitarbeitenden stattfanden. So hatten wir zu jedem Namen ein Gesicht, was die Projektarbeit persönlicher gestaltete. Auftaktmeeting, kleine Abstimmungsrunden, Zwischenpräsentationen und kurze Entscheidungswege gepaart mit modernen Arbeitstechniken wie Trello und Microsoft Teams haben die Zusammenarbeit unkompliziert gemacht.

Alle Projektpartner hatten den ehrgeizigen Zeitplan vor Augen, sodass wir im lockeren, aber professionellen Miteinander gute Ergebnisse erreichen konnten. Und am Ende zählte, dass am Tag X – der für uns der 7. Juli 2021 mit der Pressekonferenz des sächsischen Verkehrsministers in Delitzsch war – die Kampagne zum BildungsTicket fertig war und lebte.

Sie haben bereits die Arbeit für Besprechungen mit Tools wie Teams angesprochen, was wegen Corona ja unvermeidlich war. Wie haben Sie das empfunden und welchen Einfluss hatte das auf die Projektentwicklung?

Dank dieser Tools hat die Zusammenarbeit super funktioniert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch kein Projekt nur remote durchgeführt. Ich glaube, die Teams-Meetings haben es erst ermöglicht, diesen sehr eng gestrickten Zeitplan einzuhalten. Wir konnten uns recht spontan für eine halbe Stunde zusammenfinden, um eine kurze Absprache zu treffen. Es war dadurch ein sehr agiler Prozess. Wir haben nie Zeit verloren und waren immer auf dem aktuellen Stand, was auch an Ihrem sehr strengen Projektmanagement lag. Wir Verkehrsverbünde haben mit kurzen Wegen und schnellen Entscheidungen alles getan, um den Prozess wie geplant umzusetzen. Der VVO diente dabei als zentraler Ansprechpartner für OPUS. Diese Konstellation hat dazu beigetragen, dass wir inhaltlich ein sehr gutes Ergebnis erzielt haben, mit dem alle zufrieden sind. Mit Abstand betrachtet, ist unser Fazit: Die Erarbeitung der Kampagne zum BildungsTicket lebte auch von den neuen technischen Möglichkeiten, mit schnellen Teams-Abstimmungsrunden, an denen jederzeit alle Projektpartner teilnehmen konnten. Somit haben wir Reisezeiten sparen und in Projektzeit umwandeln können. Für unser Projekt war es gut, remote zu arbeiten.

Für die Zukunft wünschen wir uns natürlich wieder mehr persönliche Meetings, gerade kreative Runden leben vom direkten Austausch und der Stimmung im Raum.

Sie haben Gunnar Mothes dann im neuen Büro in Dresden getroffen. Was war Ihr erster Eindruck dort?

Es ist eine der schönsten Lagen in Dresden, im Stadtteil Weißer Hirsch! Eine kleine, feine Ideenschmiede an einem wunderschönen Ort: grüne Oase mit Ausblick. Ich denke, hier ist ein idealer Rahmen für tolle Kreationen geschaffen worden. Hat mir sehr gut gefallen!

Und wie sieht die Zukunft des VVO und OPUS Marketing aus?

Wenn wir wieder sachsenweite Projekte ausschreiben, kommen wir gerne auf Sie zu. Es hat enorm Spaß gemacht und mal sehen, wie sich das Brand-Portal-Projekt entwickelt. Das hat uns einen neuen Blickwinkel eröffnet. Für uns als Kunde ist es immer sehr wichtig, wenn uns viel organisatorischer Aufwand abgenommen wird, wir einfach die Inhalte liefern können und Sie dann loslegen. Ich denke, das ist eine große Stärke in Ihrem Haus. Sie sind sehr verlässlich, sehr freundlich. Ich konnte anrufen, wann ich wollte, egal, mit wem ich telefoniert habe, es war immer top.

Vielen Dank für das Interview!

Ihr Ansprechpartner

Gunnar Mothes
Creative Director / Beratung
T +49 921 79970-80
g.mothes@opus-marketing.de

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