Clients, 27.05.2026

Im Interview mit Jutta Jung, Käserei Champignon

 Hi, Jutta. Stell dich kurz vor: Wer bist du und wofür schlägt dein Herz?

Hallo, ich bin Jutta Jung, Referentin der Allgäuer Käse-Akademie im schönen Allgäu. Meine große Leidenschaft gilt dem Käse – seinem Handwerk, seiner Vielfalt und vor allem den Geschichten, die er erzählt. Seit vielen Jahren vermittle ich Käsewissen mit Herz, Humor und Tiefgang an Fachkräfte wie Genießer gleichermaßen. Oder kurz gesagt: Ich bringe Menschen und Käse genussvoll zusammen.

Früher Schulungszentrum Oberallgäu, heute Allgäuer Käse-Akademie. Wie hast du den Rebranding-Prozess erlebt? Und was war dabei die größte Challenge?

Der Rebranding‑Prozess war für mich eine spannende Reise – ein bisschen wie ein guter Reifeprozess beim Käse. Das Schulungszentrum Oberallgäu hatte sehr viel Substanz und Know-how, aber die Herausforderung lag darin, diese Qualität auch sichtbar und spürbar zu machen.

Die größte Challenge war, unsere Identität klar herauszuarbeiten: weg vom reinen Schulungsort, hin zur Allgäuer Käse‑Akademie als moderne, starke Bildungsmarke mit Herz, Kompetenz und regionaler Verwurzelung. Es ging darum, Tradition und Zukunft, Fachlichkeit und Emotion unter einen Hut zu bringen – und das ohne den Charakter zu verlieren.

Rückblickend kann ich sagen: Es war intensiv, manchmal herausfordernd, aber vor allem unglaublich bereichernd. Und heute fühlt es sich genauso stimmig an wie ein perfekt gereifter Allgäuer Käse.

Erfahrung, Persönlichkeit, Leidenschaft – das sind die Werte der Allgäuer Käse-Akademie. Wie sehr stehst auch du dafür?

Diese drei Werte passen sehr gut zu mir. Erfahrung ist für mich die Basis von allem: bestehend aus vielen Jahren Praxis, aus Begegnungen, aus Erfolgen – und natürlich auch aus den ein oder anderen Lernkurven.

Persönlichkeit zeigt sich für mich darin, Wissen nicht nur weiterzugeben, sondern Menschen mitzunehmen, zuzuhören und authentisch zu bleiben – ohne Fachlichkeit zu verlieren.

Und Leidenschaft … die braucht man bei Käse eigentlich gar nicht erklären. Wer mit Herzblut bei der Sache ist, merkt schnell: Käse ist mehr als ein Produkt, es ist Emotion.
Diese Werte lebe ich jeden Tag – und genau deshalb fühle ich mich mit der Allgäuer Käse‑Akademie und ihrem Auftritt vollkommen im Einklang.

Du bist Stimme und Gesicht der Allgäuer Käse-Akademie. Wie fühlt’s sich an, eine ganze Marke zu verkörpern?

Das fühlt sich ehrlich gesagt sehr wertschätzend an – und gleichzeitig auch ein Stück weit verpflichtend. Als Gesicht der Allgäuer Käse‑Akademie sichtbar zu sein, bedeutet für mich vor allem, Haltung zu zeigen: für Qualität, für echtes Wissen, für meinen Arbeitgeber, der hinter mir steht und die Allgäuer Käse-Akademie möglich macht. Und für unsere Region.

Gleichzeitig ist mir wichtig zu betonen: Eine Marke lebt nie von einer Person allein. Hinter der Allgäuer Käse‑Akademie stehen viele engagierte Menschen, viel Fachwissen und ganz viel Leidenschaft. Ich darf all das nach außen tragen, greifbar machen und mit Leben füllen – sozusagen die Stimme und das Lächeln der Akademie sein.

Und natürlich bringt das auch Freude mit sich: Wenn sich Menschen mit der Marke identifizieren, Vertrauen spüren und Lust auf Käsewissen bekommen, dann weiß ich, dass wir etwas richtig machen.

Yeah!

Opus hat es geschafft, meine Gedanken, meine Haltung und auch meine Leidenschaft für die Allgäuer Käse‑Akademie aufzunehmen und daraus etwas zu formen, das wirklich zu uns passt. Klar strukturiert, kreativ umgesetzt und immer mit dem Blick für das Wesentliche.

 

Jutta Jung
Referentin Allgäuer-Käseakademie

Was war dein Highlight unserer bisherigen Zusammenarbeit?

Mein absolutes Highlight war tatsächlich das Rebranding der Allgäuer Käse‑Akademie selbst. Gemeinsam eine Marke neu zu denken, zu schärfen und ihr eine klare Identität zu geben, ist etwas ganz Besonderes – vor allem, wenn Substanz und Herzblut dahinterstecken.

Mich hat begeistert, wie strukturiert und gleichzeitig kreativ wir diesen Prozess angegangen sind: von der Positionierung über die Sprache bis hin zum visuellen Auftritt. Es wurde nicht einfach etwas „Schönes“ gemacht, sondern etwas Stimmiges, das genau widerspiegelt, wofür die Allgäuer Käse‑Akademie steht.

Wenn am Ende alle sagen: „Ja, das sind wir“ – dann ist das für mich das größte Highlight. Und ein bisschen fühlt es sich bis heute so an, als würden wir diesen Weg gemeinsam weitergehen. Schritt für Schritt. Wie bei einem guten Käse eben.

Was kommt von außen zurück, wenn Menschen den neuen Auftritt sehen? Welches Feedback ist besonders hängen geblieben?

Ja, tatsächlich bekomme ich regelmäßig Feedback zum Markenauftritt der Allgäuer Käse‑Akademie – und das freut mich jedes Mal sehr. Besonders schön ist, dass viele Rückmeldungen von Teilnehmenden, Partnern oder aus dem Handel kommen.

Was mir besonders hängen geblieben ist: „Man spürt sofort, wofür ihr steht – das ist fachlich stark, aber gleichzeitig nahbar und menschlich.“ Genau dieses Zusammenspiel aus Kompetenz und Persönlichkeit wird oft hervorgehoben.

Auch unser Auftritt wird häufig als klar, modern und trotzdem bodenständig beschrieben – ganz ohne Chichi, aber mit viel Seele. Für mich ist das das schönste Kompliment, denn genau das wollten wir erreichen. Wenn eine Marke nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt wird, dann haben wir vieles richtig gemacht.

Behind the scenes: Wie läuft so ein Projekt mit uns ab? Wie sieht die Zusammenarbeit aus?

Was ich an unserer Zusammenarbeit besonders schätze, ist dieses ehrliche Zusammenspiel auf Augenhöhe. Es wird zugehört, hinterfragt, mitgedacht – und nicht einfach eine Idee übergestülpt.

Opus hat es geschafft, meine Gedanken, meine Haltung und auch meine Leidenschaft für die Allgäuer Käse‑Akademie aufzunehmen und daraus etwas zu formen, das wirklich zu uns passt. Klar strukturiert, kreativ umgesetzt und immer mit dem Blick für das Wesentliche.

Für mich ist das eine echte Partnerschaft. Und wenn Zusammenarbeit sich  zielführend und angenehm anfühlt, dann darf man das auch ruhig sagen. Oder kurz: Es macht einfach Freude – und das schmeckt man am Ergebnis.

Blick nach vorn: Wo siehst du die Allgäuer Käse-Akademie morgen?

Eine Vision habe ich – und die ist sehr klar. Die Allgäuer Käse‑Akademie soll sich weiter als Adresse für fundierte, praxisnahe und zugleich inspirierende Käsebildung etablieren. Ein Ort – und eine Marke –, die für Qualität, Glaubwürdigkeit und echtes Handwerk steht.

Die Reise geht für mich dahin, Menschen nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern sie für Käse zu begeistern, zu sensibilisieren und zu befähigen: vom Thekenprofi über Führungskraft bis hin zum genussaffinen Endverbraucher. Dabei wird Weiterbildung moderner, flexibler und noch stärker erlebnisorientiert – ohne dabei unsere Wurzeln im Allgäu zu verlieren.

Mir ist wichtig, dass die Allgäuer Käse‑Akademie auch künftig für Haltung statt Hochglanz, für Tiefe statt Oberflächlichkeit steht. Fachlich stark, menschlich nahbar und immer mit Leidenschaft. Wenn wir es schaffen, Tradition und Zukunft so zu verbinden, dass Käsewissen nicht nur verstanden, sondern gefühlt wird – dann sind wir auf dem richtigen Weg.

Und ganz ehrlich: Wenn am Ende jemand sagt „Bei euch habe ich Käse wirklich verstanden und lieben gelernt“, dann ist das für mich die schönste Perspektive.

Sorry, aber um diese Frage kommst du nicht rum: Wenn unsere Zusammenarbeit ein Käse wäre, welcher wäre es?

Wenn unsere Zusammenarbeit ein Käse wäre, dann ganz klar ein Allgäuer Bergkäse. Er braucht Zeit, Erfahrung und Geduld, um zu reifen. Wie eine gute Zusammenarbeit eben. Er ist kräftig im Charakter, ehrlich im Geschmack und hat Tiefe statt Beliebigkeit. Nichts Gekünsteltes, aber sehr viel Substanz.

Genau so erlebe ich unsere gemeinsame Arbeit: bodenständig und zugleich anspruchsvoll, professionell, aber mit Persönlichkeit. Und mit jeder Phase gewinnt sie an Profil. Oder anders gesagt: kein Schnellkäse – sondern einer, der nachhaltig Eindruck hinterlässt.

Opus Marketing in Bayreuth / Agentur / blaue Unterstreichung

Danke für das Interview, Jutta!

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Teresa Wilterius

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