Interview mit

Michael Müller / Junior Art Director / Dualer Student

Michael Müller / Junior Art Director
Der Mann mit Bass und Bart hat viele Fans. Auch aus alten Rockstar-Zeiten. Und wenn er nicht gerade Projekte an der Uni rockt, dann sorgt er bei OPUS für gute Stimmung. Ob er unter Strom steht? Und wie.
Mein duales Studium bei OPUS läuft nicht nach Schema F. Das ist toll, weil ich so die Möglichkeit habe, mich in jede Richtung weiterzuentwickeln, die mir liegt.

1. Warum hast Du Dich für ein duales Studium zum Mediendesigner entschieden?

Ich wollte immer schon im kreativen Bereich tätig sein, um Kreativität und »Brotjob« auf angenehme Weise miteinander zu verbinden. Nach meiner Ausbildung zum Mediengestalter hier bei OPUS wurde ich als Junior Art Director übernommen. Durch die Ausbildung wurde ich routiniert im Aufbauen der verschiedensten Medien und im Umsetzen von CD-Vorgaben. Ich wollte komplexe Design-Systeme entwickeln können, die eine Marke in all ihren Facetten und Anwendungen prägt und definiert. Deswegen das Studium, also um eine breitere Perspektive auf meine Arbeit zu bekommen. Und um zu lernen, wie ich aus der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens heraus ein umfassendes Markenbild erarbeiten kann.

2. Warum hast Du Dich für OPUS als Ausbildungs- und jetzt auch als dualen Studiumspartner entschieden?

Mich hatte damals das Azubi-Anforderungsprofil auf der OPUS-Website neugierig gemacht. Mein Eindruck war, dass man sich bei dieser Agentur vielseitig einbringen kann, was sich schließlich auch bestätigt hat. Als Full-Service-Agentur betreut OPUS Kunden umfassend, also vom Produktflyer über die Website bis hin zur Vertriebsstrategie. Für mich heißt das, dass ich von Anfang an Erfahrungen in sehr unterschiedlichen Bereichen wie zum Beispiel Fotoshootings, Website-Gestaltung, Employer Branding und Messekonzeption machen durfte. Den gesamten Auftritt eines Kunden mitzugestalten, ist eine sehr reizvolle Aufgabe.

3. Wie würdest Du das duale Studium bei OPUS beschreiben?

Durch den dreimonatigen Wechsel zwischen Praxis und Theorie bleibt es immer spannend. Während der Theoriephasen kann ich mich über drei Monate bis tief in das Semesterhauptprojekt eingraben. Und die Aufgabenstellung von unterschiedlichsten Facetten beleuchten und durchdenken. Dabei sammle ich von Dozenten und Mitstudierenden jede Menge neue Impulse. Die verschiedenen Vorlesungen geben parallel dazu einen Einblick in verschiedenste Themen von Siebdruck bis zur interaktiven Rauminstallation. In der Praxisphase bei OPUS kann ich dann dieses ganze neue Wissen in meine tägliche Arbeit integrieren und mich so optimal weiterentwickeln.

4. Wie sieht ein typischer Arbeitstag als dualer Student bei OPUS aus?

Das ist schwierig zu beantworten, weil mein Arbeitstag sehr von den unterschiedlichen Projekten bestimmt wird, in die ich gerade eingebunden bin. Mein Tag kann von Kreativ-Meetings, Layout- und Konzeptbesprechungen, Events, aber auch von reinem Doing wie zum Beispiel der Umsetzung eines Print- oder Webprojekts geprägt sein.

5. Was magst Du an Deinem dualen Studium besonders? Was am wenigsten?

Mir gefällt, wie ich in jeder Praxisphase die Inspirationen und Impulse aus dem Studium in meine tägliche Arbeit einbringen kann. Und aus Wissen nach und nach Können wird. Dafür braucht es natürlich immer die passenden Projekte. Aber da wir hier immer ein breites Spektrum davon haben, findet sich eigentlich immer etwas, woran ich das Gelernte auf die Probe stellen kann.

Die Theoriephase ist als Gegenstück spannend durch den nahezu unbegrenzten Input. Die Vorlesungen finden an der DHBW fast komplett in Form von mehrtägigen Workshops statt. Das bedeutet, man hat meistens zwei bis drei Tage, selten auch mal vier oder fünf Tage, ein Thema, mit dem man sich in dieser Zeit ganz intensiv beschäftigt. Danach ist das Thema abgehakt und es geht mit dem nächsten weiter.

Am wenigsten gefällt mir, wie knapp im dualen Studium alles kalkuliert ist. Durch die Menge an verschiedensten Dingen, die man lernt, kann man sich in vieles nicht vertiefen, das einen interessiert. Und wenn das Semester mit allen Abgaben geschafft ist, geht es ja direkt weiter mit der Praxisphase. Bei so viel Input und Projekten steht man ganz schön unter Strom.

6. Was magst Du an OPUS? Worauf freust Du Dich, wenn Du morgens zur Arbeit fährst?

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in meinem Team. Wir verstehen uns alle sehr gut und es herrscht eine wirklich angenehme Arbeitsatmosphäre. Außerdem gefällt mir der Ansatz, mit dem wir bei OPUS an unsere Kunden herangehen. Mittlerweile habe ich für mich festgestellt, dass ich kein „bunter Gestalter“ bin. Ich denke, dass mein Talent mehr im Strategischen liegt. Bei OPUS entwerfen wir zuerst ein Konzept und durchdenken alles bis ins Detail, bevor wir in die Umsetzung gehen. Wir wollen die Dinge nicht nur schön und bunt machen, damit sie hübsch aussehen. Wir wollen und können begründen, was wir unseren Kunden vorschlagen. Das ist ein Vorgehen, das mir sehr gut gefällt.

7. Was war das Lustigste/Ungewöhnlichste/Schrägste, was Du bei OPUS bisher erlebt hast?

Der wahrscheinlich schrägste Auftrag den ich bisher hatte war eine Posterserie für eine Mitarbeiteraktion eines Kunden. Dort wurde ein Prinzessinnen-Tag veranstaltet und alle Mitarbeiter durften sich ein Prinzessinenkleid vom Kostümverleih anziehen. Für die Poster war es dann meine Aufgabe acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch zwei Herren aus der Führungsetage – in unterschiedliche Disney-Prinzessinnen zu verwandeln. Diese acht Prinzessinnen wurden dann überall im Haus aufgehängt.

8. Wie verbringst Du Deine Freizeit am liebsten?

In meiner Freizeit beschäftige ich mich viel mit was ich aus dem Designbereich aktuell spannend finde. Ob das 3D-Visualisierung ist, wie man Schriften erstellt oder wie man eine Continuous-Integration-Server zur Softwareentwicklung zum Laufen bringt. Irgendwas gibt es immer, das neu und spannend ist.

9. OPUS in 3 Worten?

Halt schon geil.

Danke, Michael… weitermachen!