STATEMENT

Matthias M. Meringer, Text | Konzeption

Zeitsoldat, Bankkaufmann, Freiberufler. Und jetzt Texter bei OPUS für Bäcker und Holzhändler. Ausgetretene Pfade? Sind nicht so sein Ding. Schon gar nicht, wenn unser Nordicwalkingheld 60,14 km zu Fuß zur Arbeit läuft. In nur 9 h 24 min versteht sich. Sonst noch Fragen?

Matthias M. Meringer | Text, Konzeption
Matthias M. Meringer | Text, Konzeption

1. Wie bist Du zu OPUS gekommen?

Mit dem Auto im März 2015. 😉 Ok, so war’s: Stellenausschreibung auf der OPUS-Website. Bewerbung per E-Mail. 2 Tage später Anruf von Fritz Nützel mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch. Dieses entpuppte sich nach 10 Minuten als ausgewachsener Probearbeitstag. Dumm gelaufen, sozusagen, denn ich konnte nur bis 11 Uhr bleiben. Mein Auto war ausgerechnet an diesem Tag in der Werkstatt. Und den Leihwagen musste ich mittags wieder abgeben. Deshalb beendete ich meinen Probevorstellungsarbeitsgesprächstag vorzeitig – um ihn eine Woche später zu wiederholen. Und die Moral von der Geschicht? Nicht genommen haben sie mich nicht.

2. Wie sieht Dein bisheriger Werdegang aus?

Wild: Zeitsoldat, Bankkaufmann, Freiberufler – es war ganz schön was los. Meine Leidenschaft für Marketing und Internet entdeckte ich Anfang der 1990er-Jahre. Schreiben konnte ich schon vorher ganz gut. Was ich heute kann, brachte ich mir autodidaktisch bei. PHP und Javascript für Websites, Schreiben, SEO, Schreiben, Bildbearbeitung, Schreiben, Marketingstrategien, Schreiben, Markenführung, Schreiben, Social Media: Eines ergab das andere. Und immer mit dabei (Ist es aufgefallen?) das Schreiben. Ein Omen, irgendwie. Heute bin ich Texter und lebe diese Berufung mit großer Leidenschaft aus.

3. Wolltest Du immer schon in einer Werbe-/Marketingagentur arbeiten?

Ich will Marketing machen. Geile Texte schreiben. Bloggen und Kampagnen entwickeln. Kunden und deren Kunden begeistern. Das kann ich auch ohne Agentur tun. Aber – und das ist der entscheidende Punkt: Als Teil einer Agentur kann ich mich auf meine Kreativität konzentrieren. Ihr den unbelasteten Freiraum geben, den sie braucht. Meine Stärken gezielt einsetzen. Um die Frage zu beantworten: Nein, aber es ist gut so.

4. In welchem Team mit welcher Ausrichtung arbeitest Du bei OPUS?

Mein 10 Personen starkes Team ist das rote. Damit sind wir im Team größer als viele andere Agenturen. Unsere Schwerpunkte sind Holzfachhandel, Baustoffhandel und Bäckereien. In diesen Bereichen arbeiten wir für einige höchst spannende Kunden in Deutschland.

5. Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Texter aus? Wo liegen die täglichen Herausforderungen?

Schreiben ist Kunst. Marketing ist Kommerz. Trifft Kunst auf Kommerz, wird es herausfordernd. Auch bei mir als Texter. Denn ich muss stets 4 Bedürfnisse befriedigen: die meiner Kunden, die ihrer Kunden, die meines Teams und meine eigenen. Nur wenn alle zufrieden sind, geht die Textpost ab. Noch ein Wort zu den täglichen Herausforderungen: Sie beschränken sich nicht nur auf den Alltag in der Agentur. Klar, dort muss ich täglich mein Bestes geben. Ich muss aber auch am Ball bleiben in Sachen Strategie, Marken, Kundenführung, SEO, Social Media, Content-Management-Systeme, Standardsoftware usw. Das klappt nur mit einer großen Portion intrinsischer Motivation. Bei aller Leidenschaft für den Job – herausfordernd ist es trotzdem.

6. Was sagst Du zu dem Vorurteil: Texten kann jeder, der die deutsche Rechtschreibung beherrscht.

Das stimmt! (lacht) Dann wird’s aber halt scheiße.

7. Was magst Du an Deinem Job besonders?

(Lacht schon wieder) Was mache ich an einem neuen Arbeitsplatz zuerst? Ich deaktiviere die automatische Rechtschreibprüfung in allen Programmen. Warum? Weil ich besser bin als jeder Algorithmus. Solche Marotten kann ich bei OPUS ausleben. Und das ist gut so. Grundsätzlich finde ich klasse, dass ich deutschlandweit sympathische Kunden betreuen kann. Kunden, die mir teilweise so sehr vertrauen, dass ich Texte ohne deren Freigabe veröffentlichen darf. Das. Ist. Nicht nur cool. Das. Ist saucool. Nun ja, das Übliche halt noch: Vielseitige Aufgaben, sensationöse Projekte usw. Aber das will doch niemand lesen.

Oder doch? Ok, einen habe ich noch: Neben dem Texten liebe ich alles rund ums Online-Marketing. Ich lebe digital und besitze jede Menge Erfahrung. Auch dieses Wissen ist bei OPUS ab und zu gefragt. Klar, wir haben eine eigene Unit Digitale Medien. Aber wenn’s brennt und der Bärtige schnell eine Lösung hat, ist das … ganz oft ganz nett.

Nicht zu vergessen meine Kolleginnen und Kollegen. Wir lachen oft. Wir arbeiten hart. Und wir freuen uns gemeinsam über die Erfolge unserer Kunden. Schön so.

8. Was magst Du weniger?

Dass ich an einem iMac arbeiten muss. Windows-Rechner sind einfach besser.

9. Was war das Lustigste/Ungewöhnlichste/Schrägste, was du bei OPUS bisher erlebt hast?

Dazu zitiere ich einfach mal eine Kundin: „Sie gehören ja schon irgendwie zur [Firma]-Familie. Deswegen laden wir sie zu unserem Sommerfest ein.“ Das ist nicht schräg und nicht lustig. Aber ungewöhnlich. Vermutlich deshalb werde ich es nie vergessen.

10. Worauf freust Du Dich, wenn Du morgens zur Arbeit fährst?

Auf den ersten Kaffee im Büro und dass es endlich wieder losgeht.

11. Wie verbringst Du Deine Freizeit am liebsten?

Ich bin leidenschaftlicher Ultra-Marathon-Nordic-Walker. Strecken jenseits der 50 Kilometer machen mich echt an. Der Sport stärkt mich physisch und mental. Er ist mein Ausgleich zum wilden Werbe-Wahnsinn. Alles andere ist geheim (grinst).

Beratungskorb