STATEMENT

Philipp Scherer, Unitleitung

Er muss nur noch kurz die Welt retten und 148 Mails checken. Wenn er sich nicht gerade um Auf-, Er- oder Verträge kümmert, stellt er seine Fähigkeiten als Hobbygrafiker unter Beweis. Abends trifft man ihn beim Whiskyglasschwenken oder beim „Turm-Lauf“ mit Kollegen.

Philipp Scherer | Unitleitung
Philipp Scherer | Unitleitung

1. Wie bist Du zu OPUS gekommen?

Ich habe an der Uni Bayreuth BWL mit Schwerpunkt Strategisches Marketing & Personalmanagement studiert. Nach meinem Abschluss hatte ich meine Jobsuche eigentlich nicht auf den Bereich Marketing ausgerichtet. Als ich in der Fachschaft BWL dann aber einen Aushang für die Assistenz der Geschäftsführung einer Bayreuther Marketingagentur entdeckt habe, dachte ich mir: warum eigentlich nicht? Also habe ich mich beworben, wurde zum Vorstellungsgespräch und Probearbeiten eingeladen und wurde danach Ende 2003 eingestellt.

2. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus und was fordert Dich täglich heraus?

Meinen Arbeitsalltag kennzeichnet die extreme Vielfalt an Arbeitsaufgaben. Dazu gehören z.B. Team-Briefings, die Konzeptentwicklung in meinem Team sowie die Vorgabe und die Einhaltung von Zeitschienen, Qualitätsstufen und Erträgen. Ich erarbeite Budgets, die ich beim Kunden vorstelle und kümmere mich auch um strategische Fragen, die OPUS intern betreffen.

3. Wie siehst Du Dich selbst? Als BWLer? Als Kreativer? Als Werber? Als Berater?

BWL, wie ich sie aus dem Studium kenne, hat mit meiner heutigen Tätigkeit nur noch wenig zu tun. Ich sehe mich als Unternehmensberater, der die Kunden langfristig zu ihrer Markenstrategie berät. Dafür brauche ich natürlich betriebswirtschaftliches Wissen. Genauso ist aber auch eine gewisse kreative Kompetenz wichtig, um unsere Kunden in der Umsetzung beraten zu können. Am allerwichtigsten ist meiner Meinung aber, ein gutes Verständnis für den Kunden aufzubringen, um ihn strategisch optimal begleiten zu können.

4. Wenn man in einer Werbeagentur arbeitet, dann schläft man wenig, feiert viel, fährt dicke Autos und trägt Hornbrille. Richtig?

Und bei mir kommt noch der Alkohol dazu (lacht). Ich würde sagen, das kommt ganz auf den Charakter des Einzelnen an. Das Schöne an unserer Branche ist, dass man sich Freiheiten nehmen kann, die man in der „normalen“ Arbeitswelt nicht bekommt. Bei uns ist so etwas wie Kleiderordnung z.B. undenkbar. Was Aussehen, Meinung, Charakter und Statussymbole angeht, laufen die Dinge bei OPUS komplett individuell. Ich finde es toll, dass wir in unserem Business unkonventionell sein dürfen oder sogar sein müssen, weil wir die Dinge nur so aus einer neuen Perspektive betrachten und bessere Ergebnisse erzielen können. Und das ist es schließlich, wofür uns unsere Kunden bezahlen! Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass es besonders wichtig ist, dass man authentisch bleibt und das Verhalten zum Job passt, den man ausübt.

5. Was ist das Wichtigste, um bei OPUS Erfolg zu haben?

Bei uns ist es wichtig, dass man seine eigene Meinung vertritt. Das soll nicht heißen, dass wir bei OPUS nur Querulanten einstellen! Aber jeder weiß, dass in der Agenturwelt sehr viel gefordert wird. Wer da nicht weiß, wo er steht und wohin er will, läuft schnell Gefahr, verloren zu gehen. Je deutlicher jemand seinen eigenen Kopf und ein charakteristisches Profil vertritt, umso erfolgreicher ist er bei OPUS und auch beim Kunden.

6. Was hat OPUS zu bieten?

OPUS hat seinen Mitarbeitern sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Es gibt bei uns zwar klare Stellenbeschreibungen, aber es kommt auch sehr darauf an, wie man den eigenen Job versteht und interpretiert. Ich erlebe ganz oft, dass sich Kollegen innerhalb der Agentur ihrem Interessensgebiet entsprechend verändern. Durch unsere derzeitige Struktur haben wir ein sehr breites Portfolio, was für junge Kollegen und „Neuzugänge“ oft eine große Herausforderung bedeutet. Allerdings hat man dank dieses Portfolios die Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen in genau die Richtung zu lenken, die einem Spaß macht und besonders liegt.

7. Was magst Du an Deinem Job am meisten? Was am wenigsten?

Das, was meinen Job spannend macht, ist genau das, was mich gelegentlich an ihm stört. Ich liebe die Abwechslung, weil ich mir nur schwer vorstellen könnte, tagtäglich immer nur mit einem Produkt und einer Marke zu tun zu haben. OPUS bietet mir die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Unternehmen, Märkte und Hierarchien zu bekommen – vom kleinen Einzelhändler bis zum großen Weltkonzern. Das ist wirklich spannend und abwechslungsreich! Aber natürlich gibt es auch Tage, an denen sich die Projekte, Aufgaben und Ereignisse überschlagen und man sich einfach nur wünscht, dass Dinge nicht immer wieder neu durchdacht und bewertet werden müssen. In meinem Team diskutieren wir im Schnitt zwischen 5 und 10 Konzepte pro Woche, deren Details man immer im Kopf haben muss. Das kann manchmal anstrengend sein.

8. Was magst Du an OPUS?

Dass wir einen ganz klaren Fokus darauf haben, unsere Kunden erfolgreich zu machen. Ich empfinde es als extrem sinnstiftend, dem Kunden ein Konzept vorzuschlagen, wie er sich bestmöglich am Markt positioniert. Diesen Kunden dann über Jahre zu begleiten und mitzuerleben, dass er den gewünschten Erfolg wirklich erreicht, begeistert mich immer wieder!

9. Was war das Lustigste/Ungewöhnlichste/Schrägste, was Du bei OPUS bisher erlebt hast?

Vor einigen Jahren habe ich zusammen mit unserem Chef eine Eroberungsstrategie für einen wichtigen Kunden entwickelt. Dazu gehörte auch, dass wir unsere Strategie in voller Rittermontur aus dem Kostümverleih, inklusive Rüstung, Schild und Schwert, präsentierten. Wir konnten den Kunden tatsächlich überzeugen, sodass er unser Engagement mit einem Auftrag belohnt hat.

10. Wie verbringst Du Deine Freizeit am liebsten?

Wenn ich frei habe, dann verbringe ich meine Zeit entweder mit meiner Frau und meinen Zwillingen oder bei einem schönen Stadtbummel. Als Ausgleich zum Job mache ich gerne lange Waldläufe, lese sehr viel und genehmige mir ab und an einen guten Single Malt zur Entspannung.

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