Branding and Experiencing
„Die Oldschdod.“

SpVgg Bayreuth: Brand Strategy, Brand Story, Brand Design, Brand Code, Imagery, Print, Website, Campaign

Anstoß im Hans-Walter-Wild-Stadion.

Dreißig Grad Celsius. Wir kleben auf unseren orangen Schattenplätzen in Block F. Auf dem heiligen Rasen noch kein rollender Ball. Auf den Rängen im Biest noch keine schwarz-gelben Schals. Doch stille Vorfreude liegt über der ganzen Stadt. Denn in zwei Monaten startet die Saison 2022/2023. Und die SpVgg Bayreuth geht in der 3. Liga an den Start. Nach zweiunddreißig Jahren heißt’s erstmals wieder: Profifußball in der Festspielstadt.

Zurück in Block F. SpVgg-Geschäftsführer Jörg Schmalfuß erzählt uns von seiner Vision: die SpVgg Bayreuth als professionelle Marke. Dazu braucht er uns. Yes. Wir haben Bock auf Fußball. Wir haben Bock auf Branding. Let’s kick this shit.

Output

Print
Campaign
Website
Imagery
Brand Code
Brand Design
Brand Story
Brand Strategy

Back to the Roots.

Der Wunsch des Vereins: zurück zu den Wurzeln. Die SpVgg Bayreuth entstand in den 1920ern aus dem Arbeiterverein Tuspo Bayreuth und dem Straßenclub FC Stern. Dieser traditionelle Charme, die Rustikalität eines Arbeitervereins soll wieder zur Identität des Clubs werden.

Bereits 2021 kehrte die Spielvereinigung zum alten Wappen zurück. Passend dazu wählen wir die dominante Serifenschrift Eczar. Ihr kantiger, kalligrafischer Charakter harmoniert mit der Bildsprache im Retro-Style und den zeichnerischen Elementen. Das visuelle Gesamtbild vermittelt Tradition, Offenheit und Herzblut.

Schwarz und Gelb. Es ist die Oldschdod.

Die SpVgg Bayreuth ist „Die Oldschdod“. Ausnahmslos alle in Stadt und Region nennen sie so. Der Begriff bezieht sich auf den Gründungsort des Vereins, der Bayreuther Altstadt. Die Vereinsverantwortlichen finden’s keine so gute Idee, diesen Spitznamen offiziell nach außen zu tragen.

Oder gar als Claim zu nutzen. Nun … Wir schon. Denn nichts bringt das Selbstverständnis des Vereins und seiner Fans so einzigartig auf den Punkt wie dieser Begriff. Seitdem ist auch in der Sportschau die Rede von der „Oldschdod“. Und Fußballdeutschland weiß jetzt, wer damit gemeint ist.

Shoot, Shoot, Shoot

Fürs Konzept der Spielerfotos ist klar: Der Arbeiter-Style muss rüberkommen. Wir brauchen alte Fabrikgebäude und Lagerhallen in Bayreuth. Die passende Location haben wir direkt an der Angel. Adrian Infernus, Fotoboy unseres Vertrauens, setzt unser Shootingkonzept in die Tat um. Ergebnis: nicht einfach nur authentische Fotos im Retro-Look. Sondern die bildgewordene Mentalität und Identität des Bayreuther Arbeitervereins.

Brand Design und Layouts

Dialekt ist ein großes Ding bei der Oldschdod. In sportlich schlechten Zeiten hört man von den Fans „Do gemma nimma ninda“ („Da gehen wir nicht mehr hin“). Für die Dauerkarte der ersten Profisaison seit zweiunddreißig Jahren drehen wir den Spieß um. Auf ihr heißt es jetzt: „Imma widda ninda“ („Immer wieder hin“).

Jede Ausgabe des Stadionhefts „manne“ layouten und setzen wir. Daneben gestalten wir die Autogrammkarten sowie Großflächen und Anzeigen für die Heimspiele. Weitere Gimmicks wie Geschenkpapier entstammen auch unserer Feder. Genauso wie sämtliche Beschilderungen im Stadion.

Zusammen die Liga halten

Fast forward: März 2023. Es geht in die heiße Phase der Saison. Die Oldschdod steht auf einem Abstiegsplatz, hat aber noch alles in der Hand. Jetzt braucht es den Support der ganzen Stadt und Region. Denn Klassenerhalt läuft nicht ohne Zusammenhalt. Und dafür rufen wir eine Kampagne ins Leben.

Das Motto: Zusammen die Liga halten. Das Ziel: Ein Wir-Gefühl in Bayreuth erzeugen, das die Mannschaft zum Klassenerhalt trägt. Die Kampagne richtet sich nicht nur an Fans. Sondern auch an alle mit wenig Sympathie für die Oldschdod. Die Message: Wenn Du’s nicht für den Verein tust, dann tu’s für Deine Stadt.

Idea of the Day

You Like What We Did Here? Maybe We Can Do Something for You, Too. Think About It!

Let’s Talk.

Say Hi
to Teresa.

Teresa Wilterius

Project Manager
+49 921 79970-60
t.wilterius@opus-marketing.de