Ein Blick in die Nachrichten zeigt, dass Corona auch die Immobilienbranche beeinflusst hat. Laut Schlagzeilen steigen nicht nur die Wohnungs- und Grundstückspreise, auch die Wohnformen haben sich teilweise verändert.

Warum die Preise weiter steigen

Laut einer Analyse des Hamburger Gewos-Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung sowie einer Studie der Universität Regensburg verzeichnete die Immobilienbranche 2021 den stärksten Preiszuwachs seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1980er Jahren. Die Gründe dafür? Zum einen die nach wie vor bestehende Niedrigzinsphase. Gepaart mit den niedrigen Bauzinsen sind das ideale Voraussetzungen für den Kauf einer Immobilie. Hinzu kommt, dass die Leute durch die Pandemie kaum in den Urlaub gefahren sind und folglich mehr finanziellen Spielraum für Immobilieninvestitionen haben. Nicht zu vergessen: der aktuell vorherrschende Arbeitskräfte- und Materialmangel, der die Preise in die Höhe treibt.

2020 stieg der Umsatz mit Wohnimmobilien um 7,7 Prozent auf 221 Milliarden Euro. Der Preis für Eigenheime stieg dabei um 10,8 Prozent, für Eigentumswohnungen um 7,2 Prozent. Laut Prognosen soll bis Ende 2021 der Gesamtumsatz um weitere 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zahl der Transaktionen nur um 1,4 Prozent gestiegen ist. Heißt also: die Preise pro Immobilie steigen.

Veränderung der Wohnformen

Besonders gefragt sind Ein- und Zweifamilienhäuser sowie die Dreizimmerwohnung mit rund 80 Quadratmetern. Ein Arbeitszimmer ist der Luxus, den sich nun viele gönnen möchten. Seit Beginn der Pandemie haben etliche Menschen viel Zeit zu Hause verbracht – privat oder zum Arbeiten im Homeoffice. Unsere eigenen vier Wände sind auch unter der Woche zum Dreh- und Angelpunkt unseres Lebens geworden. Da geht es dann nicht nur darum, dass wir uns wohl fühlen wollen, sondern vor allem auch um noch mehr Freiheiten im eigenen Zuhause. Konkret heißt das, dass die Nachfrage nach größeren Wohnungen bevorzugt mit Garten, Terrasse oder Balkon steigen.

Doch nicht nur die Wohnform, auch der Wohnort haben sich geändert. Mietabschlüsse in Groß- und Mittelstädten gingen leicht zurück, während sie im ländlichen Raum zunahmen. Aktuell lässt sich beobachten, dass Corona die Stadtflucht-Tendenz der letzten Zeit bedingt und auch etwas beschleunigt. Das führt zu einer Abwanderung in die Speckgürtel der Städte. Was sich somit in den letzten Monaten stark geändert hat, ist das Nachfrageverhalten. Wer überlegt, eine Immobilie zu kaufen, sollte sich überlegen, dies zeitnah zu tun. Die aktuellen Trends unterstreichen das. Doch nicht nur Privatpersonen werden von den Tendenzen beeinflusst. Auch Makler sollten reagieren und ihr Marketing den Trends entsprechend anpassen.

Mit dem richtigen Immobilienmarketing überzeugen

Um auf dem stark umkämpften Markt überzeugen zu können, ist ein überzeugendes Immobilienmarketing unverzichtbar. Nur wer seine Immobilien ansprechend positioniert, wird gesehen und erhöht die Chancen, einen Vertrag abzuschließen. Wir von OPUS betreuen seit Jahren erfolgreich Kund:innen aus der Immobilienbranche. Dabei übernehmen wir beispielsweise die Erstellung von Immobilienexposés und -renderings oder erstellen auf Wunsch eine eigene Website mit passenden Google Ads als Vertriebsunterstützung. Beispiele gefällig? Die gibt’s hier:

Pier67 

Winkler & Brendel 

Ansprechpartner

Olga Gassan
Unitleitung / Prokuristin
T +49 921 79970-40
o.gassan@opus-marketing.de

OPUS Marketing / Olga Gassan